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Samstag, 19. August 2017
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32. Österr. Automobil Preis

Opel Astra, Skoda Superb und BMW 7er gewinnen.

Foto1 32. Österr. Automobil Preis

Der Große Österreichische Automobil Preis brachte große Sieger hervor: Neben den Gewinnern der einzelnen Kategorien wurden noch der Toyota Mirai mit dem Umweltpreis und das MSC-System von Bosch mit dem Sicherheitspreis ausgezeichnet. Den Preis für sein Lebenswerk erhielt Univ. Prof. Dr. Hans Peter Lenz.

Mehr als 400 Personen kamen gestern zur feierlichen Preisverleihung des Großen Österreichischen Automobil Preises ins Colosseum XXI in Wien Floridsdorf. Die seit 32 Jahren durchgeführte Verleihung ist die beliebteste Autowahl des Landes und zog auch heuer wieder zahlreiche Prominente aus der Automobilindustrie, Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur an.

So wie im vergangenen Jahr waren auch heuer die Sieger-Fahrzeuge – zur Wahl standen insgesamt 39 Fahrzeuge, die zwischen November 2014 und Oktober 2015 auf den Markt gebracht wurden – der Kategorien Start (Fahrzeuge bis 20.000 Euro), Medium (20.001 – 50.000 Euro) und Premium (ab 50.001 Euro) nicht bekannt. Die 100-köpfige Jury, bestehend aus Motorexperten und Prominenten,  sendete die einzelnen Bewertungen an einen Notar, der erst im Rahmen der Verleihung die Gewinner veröffentlichte. Dementsprechend war die Spannung von Anfang an spürbar.

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Opel Astra gewinnt Kategorie „Start“

Der Astra setzte sich in der Kategorie Start klar gegen seine insgesamt zwölf Mitbewerber durch. Auf dem zweiten Platz wurde der Skoda Fabia gewählt, der Mazda CX-3 erreichte den dritten Stockerlplatz.

Skoda Superb Sieger der Kategorie „Medium“

Diese Kategorie war jene mit den meisten Fahrzeugen. Die Jury konnte insgesamt unter 20 verschiedenen Fahrzeugen wählen, wobei vom Lifestyle-SUV bis zur Businesslimousine nahezu alle Fahrzeug-Segmente vertreten waren. Letztlich setzte sich der Skoda Superb durch, der den Mercedes GLC auf den zweiten und seinen Konzernbruder, den VW Passat, auf den dritten Platz verweisen konnte.

Premium-Kategorie geht an BMW 7er

Von den Fahrzeugherstellern wurden insgesamt sieben Fahrzeuge für die Kategorie „Premium“ genannt. Bemerkenswert: mehr als die Hälfte der genannten Modelle waren sogenannte Luxus-Geländewagen. Ein klares Zeichen, wie sehr dieses Segment derzeit boomt. Kein Wunder also, dass sich unter dem finalen Trio mit dem Audi Q7 (3. Platz) und dem Volvo XC 90 (2. Platz) auch zwei Vertreter dieser Fahrzeugklasse befanden. Gewonnen hat trotzdem eine klassische Luxus-Limousine, nämlich der BMW 7er.

Toyota Mirai mit Umweltpreis ausgezeichnet

Neben den Kategorien-Siegern vergibt der ARBÖ auch drei Sonderauszeichnungen. Den Umweltpreis ergatterte im heurigen Jahr der Toyota Mirai, das erste in Großserie gefertige Wasserstofffahrzeug. „Der Mirai ist das erste mit Brennstoffzellen-Technologie entwickelte Fahrzeug, das ausschließlich als solches konzipiert war. Deshalb ist der Japaner ein würdiger Träger des Umweltpreises. Natürlich hoffen wir, dass es den Mirai auch bald in Österreich zu bestellen gibt“, so FREIE FAHRT-Chefredakteur Mario Ehrnhofer anlässlich der Preisverleihung.

Bosch freut sich über den Sicherheitspreis

Unter den Preisträgern befindet sich heuer ein Zuliefer-Unternehmen: Bosch wurde mit dem Sicherheitspreis ausgezeichnet, und zwar für die Entwicklung des weltweit ersten serienfertigen Motorrad Stabilitätssystems MSC. Damit wird die Sicherheit beim Motorradfahren wesentlich erhöht. „Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist eine Kernaufgabe des ARBÖ, weshalb uns diese Auszeichnung ein großes Anliegen ist“, freut sich Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, mit dem Preisträger Bosch.

Univ. Prof. Dr. Hans Peter Lenz erhält Preis für sein Lebenswerk

Einen mehr als würdigen Preisträger brachte auch die von ARBÖ-Präsidenten KR Dr. Heinz Hofer durchgeführte Verleihung des Preises für das Lebenswerk hervor: Univ. Prof. Dr. Hans Peter Lenz hat jahrzehnteland maßgeblich mitgewirkt, Verbrennungsmotoren umweltfreundlicher zu machen. So trug Lenz unter anderem auch dazu bei, Abgaskatalysatoren für Kraftfahrzeuge in Europa einzuführen. Zudem ist der Maschinenbauingenieur auch Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik, der jedes Jahr das international anerkannte Motorensymposium veranstaltet.

Unterstützt wurde der 32. Große Österreichische Automobil-Preis übrigens von namhaften Unternehmen:

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Neben dem Hauptsponsor Lucoil Lubicants präsentierten sich auch die AutoBank und Datacol im Rahmen der Gala. Die Wiener Europazentrale von Lucoil Lubricants übernahm vor zwei Jahren das Schmierstoffgeschäft der OMV in Europa. Das Unternehmen ist der größte russische Mineralölkonzern mit den Geschäftsfeldern Exploration, Produktion, Raffination und Marketing von Mineralölprodukten. Die AutoBank AG mit Hauptsitz in Wien und einer Zweigniederlassung in Oberhaching bei München ist eine der führenden Banken für Kfz-Finanzierungen in Österreich und Deutschland. Das Unternehmen entwickelt Kfz-Leasing und Finanzierungslösungen für den Endkunden sowie Hersteller. Außerdem finanziert die Bank importeursunabhängig Lagerbestände von Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen für Autohandelsunternehmen. Datacol ist ein bedeutender Lieferant für Diesel- und Benzinsystem-Reiniger

Der 32. Große Österreichische Automobil-Preis hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, dass individuelle Mobilität nicht im Widerspruch mit umweltfreundlicher Fortbewegung steht. Das Auto ist für viele Östereicherinnen und Österreicher das wichtigste und beliebteste Fortbewegungsmittel, und muss daher neben all den anderen sinnvollen Mobilitätsangeboten auch weiterhin Platz auf den heimischen Straßen haben.

Foto1: Die Gewinner des 32. Großen ÖSterreichischen Automobil-Preises

Foto 2 v.l.n.r.: Josef Ulrich (GM), Mag. Gerald Kumnig (ARBÖ, Kurt Egloff (BMW), Dr. Heinz Hofer (ARBÖ), Max Egger (Skoda)

Foto 3 v.l.n.r.: Mag. Gerald Kumnig (ARBÖ), Dr. Friedrich Frey, DI Gerald Killmann (beide Toyota), Univ. Prof. Dr. Hans Peter Lenz, #DI HAnno Miorini (Bosch), Kr Dr. Heinz Hofer (ARBÖ)

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