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Sonntag, 19. November 2017
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Der neue Citroen C4 Picasso im Test

Avantgadistisches Design mit hohem Nutzwert verbindet der neue C4 Picasso.

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Zu allererst fällt einem vorne die runde Form mit dem typischen Citroenkühlerzeichen auf, die hohe Glasfrontscheibe und die seitlichen Dreiecksfenster, die viel Sicht, Helligkeit und Luftigkeit versprechen lässt. Geschickt und formschön gestylt. Die Seitenlinie ist wie eine Kuppel und verspricht viel Platz, Kopffreiheit und Raumvolumen. Hinten zeigt sich der C4 Picasso als wahrer Van, wenn er auch nicht so genannt werden will, mit einer großen Heckklappe, die das beladen alle Familiensachen wie Kinderräder, Kinderwagen oder auch wirklich großes Urlaubsgepäck zum Kinderspiel werden lassen.

Seine Außenabmessung von 4,42 Länge und 1,82 Breite nutzt der Picasso optimal aus. Insgesamt ist mehr als ausreichend Platz für 5 Personen und Gepäck. Beim neuen C4 Picasso ist es Citroen zweifelsohne gelungen, eine Großraumlimousine mit gutem Design zu verbinden, nicht zu eckig, rundlich und doch unter Ausnutzung der geringen Abmessungen erstaunlich viel Innenraumvolumen.

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Wie zeigt sich der C4 Picasso innen

Wir beginnen diesmal mit den hinteren Sitzen, die als drei Einzelsitze ausgeführt sind, jeder Sitz für sich kann variabel verstellt werden, auch nach hinten und kann umgeklappt werden. Somit kann man je nach Bedarfssituation die optimale Raumausnutzung erreichen. Das Besondere daran, auch der Beifahrersitz lässt sich komplett nach vorne umlegen und somit entsteht eine 2,50 m (!!!)  lange ebene Ladefläche.

Das Kofferraumvolumen ist mit 537 l schon beachtlich und kann, wenn man die Rücksitze ganz vorne schiebt bis zu 630 l aufnehmen.

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Vorne Platz genommen ist die 1,8 m2 große Panoramascheibe wirklich etwas besonderes, wenn die Sonne stark scheint kann man die Sonnenblenden nach vorne schieben, sonst wenn man ungehinderte Sicht bis zum Fahrersitz hat, sieht man plötzlich hoch hängende Ampeln, Berggipfeln, Wolken und alles Mögliche.

Das futuristische asymmetrische Armaturenbrett besticht durch verschiedenfärbige Materialien, es herrschen Farbtöne wie Schiefer oder Champagne vor, Chromleisten und schwarze glänze Elemente. Das Armaturenbrett mit seinen zwei mittig angeordneten Bildschirmen (7 und 12 Zoll) ist mittig zentral angeordnet. Über diese beiden Bildschirme wird fast alles bedient, vom Navi, Heizung und sämtlichen Einstellungen. Zu erst etwas gewöhnungsbedürftig, lenkt es doch mehr vom Verkehrsgeschehen ab, aber wenn man erstmal die wichtigsten Einstellungen getätigt hat, findet man sich sehr schnell zurecht und dann muss man nur mehr sehr selten etwas ändern.

Sehr praktisch sind die vielen Ablageflächen mittig vorne und in den Türen, die allerlei Kram aufnehmen. Die beiden Vordersitze sind in der Topausstattung sogenannte Lounge Sitze mit Kopfstützen mit seitlichen halt. Die Sitze verfügen über Massagefunktion und Heizung und beim Beifahrersitz lässt sich eine Unterschenkelauflage ausfahren. So lässt es sich auch bequem auf langen Strecken reisen.

Mit dem C4 Picasso unterwegs

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Unser Testwagen war ein C4 Picasso e-HDi 115 Intensive mit einem 1,5 l und 115 PS/85 Kw starken Dieselmotor mit einem verbrauchsoptimierten 6 Ganggetriebe. Der Listenpreis beträgt EUR 27,350,-.

Die ersten Kilometer hinter sich und schon hat man sich an die hervorragende Übersicht, Dank der großzügigen Fensterfront und der leicht erhöhten Sitzposition gewöhnt und es macht Freude die angenehme Lenkung, den Sitzkomfort zu genießen. In der Stadt ist man mit idealen maßen leicht und sicher unterwegs und Überland macht der C4 Picasso auf der Autobahn eine gute Figur und ist mit seinen 115 PS mehr als ausreichend motorisiert (Spitze 189 km/h und Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 11,8 sek.).

Natürlich kein Überfluss an Spritzigkeit, aber wer mehr will kann die 150 PS Version ordern und hat dann ordentlich mehr Dampf. Der Mehrpreis beträgt moderate EUR 1.200,-. Ebenso ist der Picasso kein Kurvenräuber – aber das will man meist auch nicht. Man genießt die inneren Werte, den Platz und den Komfort.

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Mehr als erstaunt waren wir vom Verbrauch, während unserer Testfahrten großteils in der Stadt und ca. 40% Überland kamen wir auf einen Schnitt von 5,6 l auf 100 km (Normverbrauch 4,0 l), das ist doch eine Ansage.

Zum Thema Sicherheit

Der C4 Picasso hat eine ganze Reihe von modernen Sicherheitssystemen mit an Board vom Notbremssystem (AFU), dem Sicherheitsbremssystem bei dem der Bremsdruck automatisch geregelt wird, dem Spurassistenten der das verlassen der Spur durch vibrieren im Sicherheitsgurt anzeigt, vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber es wirkt, oder dem radargestütztem Tempomat, der vor Kollisionen auf der Autobahn warnt bis hin zur Intelligent Traction Control, die ein Durchdrehen der Räder auf rutschigem Grund verhindert .

Siehe dazu auch unseren Beitrag über Assistenzsysteme.

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Unser Fazit:

Ein Auto für Menschen, die Komfort, ausreichend Platz, Variabilität in Form eines geräumigen Van suchen, aber nicht auf Schick und außergewöhnliches Design verzichten wollen.

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