Flagge Österreich Flagge Österreich
Samstag, 22. Juli 2017
Besser Länger Leben » Auto » Hyundai IONIQ Hybrid im Test

Hyundai IONIQ Hybrid im Test

Diese IONIQ Baureihe ist eine absolute Weltneuheit –  ein Elektroantrieb, ein Hybrid- und ein Plug-In-Hybridantrieb in einem einzigen Karosserietyp.

Der IONIQ mit seiner neuen Plattform bietet in Kombination mit den verschiedenen Antriebsvarianten viel Fahrspaß und ein hohes Fahrvergnügen. Das neue Modell deckt die Themenfelder Fahrspaß, Technologie, Sicherheit, Ökologie und Nachhaltigkeit damit sehr deutlich ab. Der IONIQ, bedingt durch seine drei elektrifizierten Antriebsarten, spricht eine sehr große Bandbreite von verschieden Zielgruppen an. Je nach Bedarf kann der Kunde die für ihn perfekt passende Antriebsart wählen.

hw113586 Hyundai IONIQ Hybrid im Test

Dies erfordert seitens des Kunden seinen Bedarf an seinem zukünftigen Wagen und seine Wünsche präzise zu analysieren und dem Verkäufer auch zu erklären. Dem Hyundai Verkauf obliegt es jedem Kunden sein „richtiges“ Modell anzubieten. Ja nach Verwendungszweck (zB.: Vielfahrer oder Kurzstreckenfahrer) fällt die Entscheidung. Keine leichte Aufgabe für den Verkauf. Derzeit bietet nur Hyundai drei verschiedene elektrifizierte Antriebsarten in einer Karosserieform an.



Für unseren Test haben wir den IONIQ Hybrid gewählt

Der IONIQ Hybrid, vielmehr die Ingenieure haben die Zeichen der Zeit erkannt und haben reagiert auf die sich rasch wechselnden Lebensstile der Kunden. Der IONIQ bietet tatsächlich auf unseren Testfahrten eine hervorragende Kraftstoffeffizienz und zugleich auch ein aktives, gelassenes Raumangebot und reaktionsschnelles fahren. Auch das Fahrerlebnis in Kombination mit dem attraktiven Design ist herzeigbar und scheut keine Vergleiche!

hw113584 Hyundai IONIQ Hybrid im Test

Übrigens der Name des IONIQ nimmt Bezug auf seine Herstellung. Ein Ion ist ein elektrisch geladenes Atom – die ersten drei Buchstaben sind demnach als Anspielung auf die intelligente Kombination elektrifizierter Antriebsstränge zu verstehen. Der zweite Teil des Namens leitet sich von dem englischen Wort „unique“ (einzigartig) ab und veranschaulicht das Umweltengagement und die Bereitschaft der Marke Hyundai, seine Wahlmöglichkeiten für Kunden zu maximieren. Das Q schließlich ist im Logo des Fahrzeugs als visueller Eyecatcher abgebildet und verweist auf den frischen neuen Ansatz dieses hochentwickelten, emissionsarmen Modells. Der neue Hyundai IONIQ wird im Werk Ulsan, Korea, produziert. Das Automobilwerk der Hyundai Motor Company in Ulsan im Südosten von Korea am Japanischen Meer ist die weltweit größte Fahrzeugproduktionsstätte überhaupt.

Mitte des Jahres 2017 kommt der IONIQ Plug in Hybrid,  der reine Elektro IONIQ ist schon bestellbar und lieferbar.



Wie schaut es motorenseitig aus?

Der 1,6-Liter-GDI-Motor mit 104,5 PS wird durch einen Elektromotor (32 kW/43,5 PS) ergänzt, der dem System weitere 170 Nm Drehmoment als Höchstleistung entlockt. Bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h kann der IONIQ Hybrid im Elektromodus gefahren werden, wobei die Effizienz maximiert und CO2-Emissionen minimiert werden. In der Fahrpraxis spürt der Fahrer von diesem Zusammenspiel der beiden Motorenwelten rein gar nichts. Außer beim sanften Wegfahren das man ausschließlich mit Elektroantrieb fährt. Bei der Auslegung der Elektrozusatzquelle legten sich die Ingenieure nicht auf Reichweite mit Elektromodus fest, sondern der Elektromotor soll den 1,6 Motor unterstützen durch zusätzliche Leistung und zugleich damit auch Treibstoff einsparen. Dies ist wie wir auf unseren Testfahrten feststellen konnten durchaus gelungen.

Zügig sprintet der IONIQ vom Stand auf Tempo 100 km und benötigt dafür lediglich 10,8 Sek. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 185 km/h angeben. Der EU Verbrauch ist kombiniert mit 3,4 l auf 100 km angegeben, bei unserem Test kamen wir auf gesamt 4,8 l auf 100 km. Dies beweist, dass der zusätzlich Elektromotor seine Sache gut macht, bedenken muss man dabei, das man 147 PS Gesamtleistung damit hat und dafür ist der Durchschnittsverbrauch wirklich sehr sparsam.

Unser erster Fahreindruck

Man kauft mit dem IONIQ nicht nur ein zeitgemäßes Auto, sondern auch ein modernes Design mit überaus guter Ausstattung. Man fühlt sich im Innenraum sofort wohl und zuhause, man sitzt in bequemen Gestühl, in einer sehr wohnlichen Armaturenlandschaft, alle Bedienelemente sind gut platziert. Auch Mitfahrende haben genügend Platz und der Kofferraum von 443 l ist gut zu beladen.

hw113585 Hyundai IONIQ Hybrid im Test

Dank Vorderradantrieb zieht er zielgenau seine Spur und die Lenkung ist gut steuerbar und leichtgängig. Das Federungsverhalten ist auf sportlich komfortabel ausgelegt und somit lassen sich lange Autobahnetappen und bequem absolvieren. Auch auf kurvigen Terrain lebt es sich gut mit dem IONIQ, er zieht ohne Verlust aus Kurven und auch beim Ampelstart gibt es Dank Elektromotor keine durchdrehenden Räder und quitschenden Rädern.

Ob sich auf Dauer der Limousinenverkauf weiter zu Lasten der neuen SUVs verlagern werden bleibt abzuwarten. Jedenfalls hat Hyundai seine Sache sehr gut gemacht und angesichts des Kaufpreises von EUR 24.990,- (Ausstattung Premium) und einer 8 –Jahresgarantie oder 200.000 km  Garantie auf die Hochvolt Batterie sowie 5 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung – eine durchaus überlegenswerte Alternative für ihren Autokauf.

Eine Topausstattung ist serienmäßig dabei

Der IONIQ ist serienmäßig mit 15“-AERO-Felgen mit Two-Tone-Effekt und besonders aerodynamischem Design ausgestattet. Die Michelin Energy Saver+ Reifen der Größe 195/65 R15 minimieren den Rollwiderstand und reduzieren so den Kraftstoffverbrauch.

Optional können 17”-Leichtmetallfelgen bestellt werden. Diese Felge ist mit Michelin Primacy MXM4 Reifen (225/45R17) kombiniert, der sich durch hohen Fahr- und Handling- Komfort sowie hohe Laufruhe auszeichnet.

hw113587 Hyundai IONIQ Hybrid im Test

Weiters kommt serienmäßig mit einem Audiosystem für Premium und Style. Das Audiosystem verfügt über Digitales Radio (DAB), RDS-Funktion und 6 Lautsprecher.

Serienmäßig verfügt der Hybrid über eine Rückfahrkamera mit Begrenzungssignalisierung (sichtbar im 5 Zoll großen Bildschirm). Ebenso ist der IONIQ Hybrid serienmäßig mit AUX- und 2 USB-Anschlüssen ausgestattet (1x in der Mittelkonsole und 1x im Inneren des Staufachs in der Armlehne vorne). Zusätzlich zu diesen Funktionen kommt noch das kabellose Aufladen des Smartphones (induktives Laden) hinzu und ein Staufach für Tablets (neben der Armlehne vorne).

Optional kann man beim Premium und Style das Navigations-Paket P6 ergänzen. Erstmalig bietet Hyundai beim IONIQ Apple CarPlay und Android Auto an. Diese beiden Funktionen inkl. TOMTOM Live Service stehen nur mit dem Navigationssystem zur Verfügung (nicht mit dem Audiosystem).

Weitere serienmäßige Sicherheitssysteme sind an Bord:

- 7 Airbags (Fahrer- & Beifahrerairbag, Seitenairbag für Fahrer & Beifahrer, Kopfairbag

vorne/hinten, Knieairbag (Fahrer)

- Autonomer Notbremsassistent inkl. Frontkollisionswarnung (AEB)

- Spurhalteassistent (LKAS)

- Berganfahrhilfe (HAC)

- Elektronische Stabilitätskontrolle (ESP)

- Reifendruckkontrollsystem (TPMS)

- Abstandsregeltempomat (SCC): Der intelligente Tempomat besitzt einen Radarsensor und hält einen zuvor in 4 Stufen wählbaren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Das Fahrzeug richtet sich nach der Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeuges,

übersteigt jedoch nicht die gesetzte Geschwindigkeit.

hw113583 Hyundai IONIQ Hybrid im Test

Unser Fazit:

Sehr gutes Preis-/Leistungspaket, ideale Abmessungen für eine Limousine, sparsam im Umgang mit Treibstoff Dank Hybrid. Leistbarer Kaufpreis für Menschen die modernste Technik zu vernünftigen Preisen suchen.

Share