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Donnerstag, 23. November 2017
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Im Test Mitsubishi Pajero

Der Pajero ist ein echter Offroader, kein weichgespülter SUV. Hart im nehmen, hart beim fahren und Platz in Hülle und Fülle.

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Beim ersten Blick fällt einem sofort die kantige Form auf, die eben Offroader der älteren Generation auszeichnet, mit all seinen Vorteile wie guter Rundumsicht, jederzeitiges abschätzen der Ecken und das enorme Platzangebot auf Grund der kantigen Form.

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Im Laufe der Jahre hat Mitsubishi den Pajero sanft und still technisch weiterentwickelt, ohne jedoch seine Grundzüge zu verändern. Inzwischen leistet der 3,2 DOHC 16V Diesel 147 KW/200 PS. Der kernige Dieselmotor ist immer akustisch präsent, aber bietet einen guten Durchzug und hat Leistung ohne Ende. Natürlich sind kleinere SUV´s mit deutlich weniger PS schneller, aber gute 180 km/h (Beschleunigung 0-100 km/h 9,7 sek.) rennt der Pajero allemal. Damit ist man allemal besser bedient als mit so manchen SUV.

Seine wahren Stärken liegen aber ganz woanders, wer einmal einen Bootsanhänger samt Boot mit bis zu 3.500 kg am Pajero Hacken hatte, weiß was wir meinen, noch dazu wenn die Auffahrt nass oder feucht ist – mit dem Pajero ist das kein Problem.

Diese Art von Autos verkörpern das Gefühl des Unzerstörbaren, egal wie schlecht die Strassen werden, egal wie viel Wasser einem den Weg kreuzt bis zu 70 cm Wassertiefe, egal wie steil es bergan geht bis zu 35 Grad. Mit ihm gelangt man überall hin – ein beruhigendes Gefühl. Ein treuer und zuverlässiger Geselle für  die ultimative Abenteuerreise.

Wie zeigt sich der Pajero von innen?

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Bequeme langstreckentaugliche Sitze vorne und hinten, bei Bedarf bis zu 7 Sitzen und ein Gepäckabteil bis zu 1.790 l bei umgelegten Rücksitzen. Eine klassische Armaturenlandschaft  mit gut ablesbaren Armaturen (Tacho und Drehzahlmesser), mittig die wichtigsten Infos wie Kompass, Höhenmesser, Verbrauch und Fahrmodus.

Auch die Temperatureinstellung ist angenehm groß gehalten. Neben dem Schalthebel entweder 5-Ganggetriebe oder 5 Gangautomatik (ab Intense Ausstattung)  findet sich die Geländeuntersetzung. Grundsätzlich fährt der Pajero mit Hinterrad (2H) man kann aber jederzeit auf (4H) mit normaler Übersetzung umschalten. Für schwierigere aufgaben gibt es noch (4HLC) mit normaler Übersetzung und gesperrtem Mitteldifferential oder wenn es ganz hart kommt, steht noch (4LLC) mit kurzer Übersetzung und gesperrtem Mitteldifferential zu Verfügung.

P1010613 Im Test Mitsubishi PajeroMit dem Pajero auf großer Fahrt

Eigentlich erstaunlich wie leicht man mit so einem Auto mit immerhin 4,90 m (4-Türer, 3-Türer 4,38 m) unterwegs ist, man fährt meist gelassener als mit anderen Autos, genießt die Landschaft, die erhabene Sitzposition und den guten Rundumblick. Natürlich wird man beim reversieren an die Größe erinnert, aber man kommt damit schon klar. Erstaunlich wie bequem der Pajero auf Landstraßen und auf Autobahnen treu seine Spur zieht – ihn bringt nichts so schnell aus der Ruhe. Natürlich ist dabei der Motor immer präsent, aber bis 130 km hält sich der Lärm und die Fahrgeräusche in Grenzen.

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Unser Fazit

Der Pajero ist ein Lebensauto, für alle die lange fahren und überall hinkommen wollen oder müssen, die Robustheit, Platz und Bequemlichkeit schätzen und ihm dafür auch den erhöhten Dieselverbrauch (im Test kamen wir auf 11,5 l/100 km kombiniert) nachsehen. Und das Beste für 200 PS, jede Menge Platz, kostet der Pajero ab 39.990,-.

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