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Freitag, 19. Januar 2018
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Mazda6 Sportkombi Testbericht

Was ist alles neu am Mazda6 Modell 2017, wie er sich fährt, was er kostet und was er verbraucht lesen Sie hier.

Schon bisher war der Mazda6 ein sehr ordentliches Auto, sehr schick designt, fast sportlich und mit guten Platzverhältnissen für Passagiere und Gepäck (522 l). Der Mazda6 verkaufte sich in Österreich auch sehr gut – speziell mit seiner Allradvariante. Offenbar um diesen Erfolgsweg weiter zu gehen runderneuerte Mazda eines seiner Erfolgsmodelle.

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Was ist beim Mazda6 beim Außendesign alles neu?

Das Design des Mazda6 zeigt nun ein gereiftes Außenstyling. Für eine kraftvolle Frontoptik sorgen markantere Formen von Kühlergrill und Scheinwerfern. Die Nebelscheinwerfer sind jetzt nicht mehr separat, sondern in den LED-Hauptscheinwerfern integriert.  Die bekannt fast aufregende KODO – Soul of Motion-Designsprache wurde insgesamt verfeinert und damit seine muskulösen Formen nochmals gestärkt. Durch diese Designmaßnahmen sieht er sportlich aus und spricht sicherlich viele Käufer an.

Seitlich streckt sich das Sportkombi leicht nach oben und findet mit seiner großen Heckklappe seinen Abschluss. Die Seitenaußenspiegel sind neuerdings einklappbar und die Heckleuchten zieren LED Leuchten. Ebenso neu sind die zwei Sonderfarben (metallic) Soul Rot und Machine Grau und 19″ Leichtmetallfelgen, sowie die serienmäßig abgedunkelte Scheiben hinten.

Ein gediegener Innenraum im Mazda6 – wie schaut die Qualität aus?

Auch innen ist der runderneuerte Mazda6 ein sehr gediegen eingerichteter Sportkombi. Breite und bequeme Sitze, die auch Langstreckentauglich sind – wie wir ausgiebig testen konnten. Das Armaturenbrett – klingt fast zu puristisch – wir würden eher Armaturenlandschaft meinen, stellt die neueste Designphilosophie von Mazda dar. Edle Marteralien, perfekt farblich abgestimmt und top verarbeitet. Sogar eine Lenkradheizung gehört zum Serienumfang und ist speziell in unseren Breiten eine feine Sache, wenn morgens das Lenkrad noch eisig ist. Übrigens auch das Lenkraddesign ist neu und greift sich angenehm an und liegt gut zur Hand.

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Die eigentlichen Armaturen für Tacho und Drehzahl liegen gut im Blickfeld, wenngleich die Zahlen etwas zu klein geraten sind. Menschen ab 50 plus, die benötigen dann schon mal ihre Lesebrille und die Außentemperatur oder Restreichweite abzulesen. Das jetzt farbige Head-up-Display das vor dem Fahrer aufragt, erleichtert die Lesbarkeit im Vergleich zum bisherigen Monochrom-Display. In puncto Sicherheit wurde eine Verkehrszeichenerkennung ergänzt.

Mittig ragt ein Bildschirm analog einem Ipad hervor, der mittel Dreh/Drückrad in der Mittelkonsole bedient wird. Wir haben beste Erfahrungen sowohl mit der Bedienung als auch mit dem inkludierten Navigationssystem gemacht. Sicher führte uns das Navi zu jeden unserer Ziele. Und fein außerdem, es warnt vor fixen Radstationen und zeigt auch jederzeit an ob man über der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit fährt mittels eines gelben Symbols.

Je nach Vorliebe kann man sich seinen Innenraum (Sitze, Seitentüren und Armaturenblende) in schwarz oder hell bestellen – das dem Innenraum eine ganz besondere Note gibt. Ein großes Lob den Mazda Ingenieuren, die Heizung, Klima und Lüftung gehört zu den besten. Sie spricht im Winter schnell an und schon nach einigen Metern spürt man Wärme im Innenraum. Zusätzlich kann man die Vordersitze dreistufig heizen.

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Ausreichend Ablagen in der Mittelkonsole (eine offen, eine mit Rollo) und in den Seitentüren lernt man auf längeren Urlaubsfahrten richtig zu schätzen. Die Rücksitze lassen sich 2/3 zu 1/3 umlegen. Leider ist keine Skidurchreichklappe vorhanden. Insgesamt ein sehr hochwertiger Innenraum mit Wohlfühlcharakter.

Was meinen unsere Tester über das Fahrverhalten des Mazda6?

Fast einhellig der Kommentar unserer Tester der Mazda6 passt sich perfekt an den Fahrer an und bietet so echten Fahrspaß. Dabei kommt ihm sein agiles Handling auf der Straße entgegen. Das Fahrerlebnis wird durch die weltweit einzigartige Fahrdynamikregelung G-Vectoring Control (GVC) beim 2017er Modell noch einmal gesteigert. Anders als konventionelle Fahrdynamikregelungen wirkt GVC nicht über die Bremsen, sondern direkt über die Motorsteuerung und sorgt auf diese Art für mehr Stabilität und Speed in Kurven. Mazda nennt das „Jinba-Ittai“- wie Japaner sagen, also die gefühlte „Verschmelzung“ von Fahrer und Fahrzeug.

Auch gefühlte Verbesserungen hinsichtlich einer Reduktion der Geräuschentwicklung und Vibration tragen zu einem gesteigerten Komfort im Innenraum bei. Egal, ob Stadtverkehr oder Autobahn, dieses Fahrzeug bietet Fahrspaß rundum.

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Natürlich ist der Mazda6 auch dank zahlreicher innovativer i-ACTIVSENSE-Technologien (Assistenzsysteme) auf der sicheren Seite. So weist beispielsweise der Spurhalteassistent darauf hin, wenn Sie Ihre Spur verlassen, oder die Müdigkeitserkennung überwacht Ihr Fahrverhalten und schlägt Pausen vor. Die radargestützte Distanzregelung von Mazda überwacht Ihren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und der City-Notbremsassistent verhindert Kollisionen und verfügt nun über eine Fußgängererkennung. Natürlich wem das alles zu „bevormundend“ ist, dann kann man die kleinen Helferlein auch wegschalten. Speziell auf der Autobahn ist es oftmals nervig, wenn der Wagen seine Geschwindigkeit – trotz Tempomat – reduziert um den Abstand zu Vordermann zu halten. Aber zumindest den Abstand kann man frei wählen. Vielleicht schon ein Vorgeschmack auf Autonomes Fahren?

Überland perfekt aber wie schaut es in der City aus?

Natürlich ist der Mazda6 mit seiner Außenlänge von 4,80 eine Größe und mancher Parkplatz scheint auch zu klein zu sein, doch nach einem ersten Versuch schafft man es doch fast immer. Man gewöhnt sich schnell an die Ausmaße und der Mazda6 spielt auch in der City sein ganzes Potenzial wie Platz, Lademöglichkeit und Laufruhe aus.

Wir fuhren den Mazda6 Sportkombi CD 150 Ausstattung Revolution mit 6-Gangetriebe mit 150/110 PS/kW. Schon seine Beschleunigung vom 0 auf 100km/h in 9,2 Sek. und seine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h zeigen von seiner sportlichen Seite. Diese Performance kommt im natürlich Überland auf Autobahn und Landstraßen sehr zugute. Für Gebirgsbewohner den Mazda6 Sportkombi gibt es auch in dieser Ausstattung mit Allradantrieb.

Wie hoch ist der Verbrauch des Mazda6?

Der Normverbrauch ist kombiniert mit 4,2 Liter auf 100 km angegeben, in unserem Testergebnis kamen wir auf einen Gesamtdurchschnitt von knapp unter 6 Liter (5,9l) auf 100 km. Ein respektabler Wert, wenn man bedenkt man fährt einen 4,80 m langen Sportkombi mit einem Gesamtgewicht von 1.425 Kg und einem 150 PS Dieselmotor. Schon erstaunlich was hinsichtlich Verbrauchsreduktion in den letzten Jahren bei Mazda passiert ist.

Unser anschließendes Testurteil:

Geräumiger Sportkombi mit viel Platz, mit guten Fahrleistungen und geringen Verbrauch. Technisch gut ausgestattet und guten und sicheren Fahrverhalten. Ideal für Menschen die Platz benötigen und gerne auf Reisen gehen. Der Preis für unser Testmodell 37.490,- mit dabei eine perfekte Topausstattung.

Wenn Sie SUV-Fan dann erfahren Sie alle Informationen über den Matt CX 5.

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