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Sonntag, 19. November 2017
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Mitsubishi ASX Modell 2017 im Test

Wir haben den aufgefrischten ASX gefahren und lesen Sie hier was alle neu ist und wie er sich fährt.

Zum Jahreswechsel hat Mitsubishi den ASX aufgefrischt, mit neuem Designfront und allerlei Feinarbeit. Die neue Front im “Dynamic Shield”-Design verleiht dem ASX dabei einen neuen Look und sieht bulliger und zugleich sportlicher aus. Der ASX ist in der Österreichischen Zulassungsstatistik eine fixe Größe und behauptet seit vielen Jahren dort seinen Platz im SUV-Segment. Daher ist es nur gut, dass Mitsubishi an Detailverbesserungen arbeitet und das Erfolgsmodell weiter verfeinert, wenn auch einige schon mit einem Nachfolgemodell rechneten. Aber was sich bewährt hat, tauscht man nicht so schnell, eine interessante und gute Firmenpolitik, wie auch Kunden bestätigen.

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Der ASX speziell mit dem wirklich gelungenen 4-Radantrieb ist wirklich eine kompakte Größe (Länge 4,35 m, Kofferraumvolumen 419 l), dabei preislich interessant und durch die erhöhte Sitzposition auch ein Zugewinn an Sicherheit und Übersicht – speziell für Junggebliebene. Je nach Bodenbeschaffenheit und Straßenlage kann mit dem 4WD Knopf neben dem Automatikwählhebel problemlos zwischen den drei Antriebsmodi – Frontantrieb, permanenter 4×4-Antrieb oder 4×4-Antrieb mit erhöhtem Kraftfluss auf die Hinterachse – gewechselt werden. Dies meistert die meisten Anforderungen die an den ASX gestellt werden, hinsichtlich schlechtem Wetter, oder Schneefahrbahn, auch leichte Ausflüge in Waldweg meistert der ASX damit problemlos.

Der nur 4,30 Meter lange ASX verfügt über ausreichend Platz innen, genügend Leistung (150 PS), 4-Radantrieb und überzeugt mit dem geringen Dieselverbrauch. Während unserer Testfahrt kamen wir auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,4 L/100 km (EU Norm kombiniert 5,8 l) und das ist für das Gebotene mehr als tadellos, damit verbraucht er sogar um 0,1 l weniger als die Handschaltversion.

Die Preise starten bei 19.990,- unser Testwagen mit der besten Ausstattung Instyle kostet 32.290,-

Die Serienausstattung – je nach Ausstattungsvariante – hat bereits viele Goodies mit an Bord

Wenn Man Platz nimmt, ist man angenehm überrascht über die erhöhte Sitzposition, ebenso über den nach vorne und seitlichen hervorragenden Überblick – ohne das damit die Aerodynamik gelitten hat, der ASX schaut gut aus. Gut ablesbare Armaturen mit den färbigen Anzeigen für Temperatur, Treibstoff AS&G Anzeige (Start/Stopp) und Infoanzeige (Bordcomputer), mittig die Lüftung, das Radio, Heizungsregelung und das optionale Navigationssystem kennzeichnen den Innenraum. Auch die Sitze sind vielfach verstellbar und machen eine gute Figur auf Langstrecken.

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Gestartet wird mittels KOS – dem Schlüssellosem Schließ und Startsystem. Die für diese Fahrzeugkategorie erhältlichen Sonderausstattungen, die im Instylepaket bereits teils inkludiert sind wie das Panoramaglasdach mit LED Beleuchtung, oder das Rockford Fogate© Premium Sound System, das mehrfärbige Multiinfo-Display oder das MMCS-Navigationssystem mit Wide-VGA-Graifk und 2 SD-Slots welches über einen 7″-Touchscreen im Zentrum des Armaturenbretts zu bedienen ist. Man fühlt sich solcher Extras – die nicht immer in diesem Segment üblich sind – fast eine Fahrzeugklasse höher.

Aber auch die Fahrassistenzsystem können sich sehen lassen angefangen von dem Xenonlicht „Wide Vision“, über ASC, ABS und EBD, über die Berganfahrhilfe HSA, der Traktionskontrolle, den Parksensoren hinten und der Rückfahrkamera. Alles feine Helferlein, die bei unserem Test bestens funktionierten und das Leben im Autoalttag leichter und sicherer machen.

Die Automatikversion ist fast ein Must

Das optionale 6-Gang Automatikgetriebe ist wahrlich ein Vergnügen, passt perfekt zum ASX, man hat jederzeit Dank 360 Nm den richtige Schub und man gleitet deutlich entspannter als mit einer Handschaltung. Auf engen und steilen Bergpassagen empfiehlt es sich auf den manuellen Automatikmodus mittels Schaltwippen hinter dem Lenkrad umzuschalten, denn die Automatik schaltet fast immer gleich hoch – zum Wohle einer niedrigen Verbrauchs – und somit fehlt es an Kraft.  Das manuelle Zurückschalten lässt sich mit den am Lenkrad befindlichen Paddeln leicht bedienen. Der Automatikhebel liegt gut zur Hand. Mittig befindet sich der variable 4 WD Schalter mit den Stufen 2 WD, 4 WD und 50:50 gesperrt – ideal für den Winter.

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Auch hinten sitzen 2 Personen sehr bequem und 3 Personen zumindest auf Kurzstrecken passabel. Das Kofferraumvolumen beträgt 419 Liter und bei umgeklappten Rücksitzen 1.210 Liter. Natürlich gibt es Größere, aber meistens ist es ausreichend und die Wendigkeit, die Spritzigkeit und auch mit seiner Breite von 1,77 Metern ist es fast ein Vergnügen in engen Gassen (oder Waschstraßen) zu fahren ohne ständig die Außenspiegel wegzuklappen.

Wie fährt sich das überarbeitete ASX Modell

Erstaunlich wie leichtfüßig sich der runderneuerte ASX fährt, er beschleunigt gemessen an seinem Eigengewicht von rund 1.5 t hervorragend (0-100 km/h in 10,8 Sekunden) und hat eine ausreichende Endgeschwindigkeit (für deutsche Autobahnen) von 190 km/h. Dabei ist er überraschend leise, lediglich leichte Windgeräusche hört man bei den vorderen Fenstern. Hier merkt man die Detailarbeiten der Mitsubishi Ingenieure.

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Wir fuhren den 2,2 l Diesel mit 150 PS/110 KW, wer es noch sparsamer will kann den ASX auch mit einem 116 PS Diesel haben, allerdings ohne Automatikgetriebe, auch ein Benziner mit 117 PS ist im Programm, dann allerdings nur mit Vorderradantrieb bestellbar. Überrascht waren wir von der Kompaktheit, dem tollen Verbrauch, dem tollen Motor, dem wirklich tollen Xenonlicht Wide Vision das immer die volle Breite ausleuchtet. Sonst sind auch serienmäßig 7 Airbags, USB Anschluss, 17 Zoll Leichtmetallfelgen, Tempomat, Gekühltes Handschuhfach und beim Topmodell INSTYLE – wie schon erwähnt – eine 710 Watt Musikanlage dabei.

Unser Fazit:

Wer ein kompaktes SUV mit 4-Radantrieb, geringen Treibstoff- und Unterhaltskosten sucht, ist beim Mitsubishi ASX gut aufgehoben. Dynamische Fahrleistungen, ausreichende Platzverhältnisse und der faire Preis sind ein gutes Argument. Best Ager willkommen!

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