Flagge Österreich Flagge Österreich
Freitag, 26. Mai 2017
Besser Länger Leben » Auto » Mitsubishi Outlander im Test

Mitsubishi Outlander im Test

Der Vorreiter im Allradsegment (81 Jahre Allraderfahrung) in neuer Auflage – was ist neu und wie fährt sich die jüngste Generation?

P1050994 Mitsubishi Outlander im Test

Der neue Outlander zeigt sich mit seinem neuen Design intern „Dynamic Shield“ genannt, insgesamt sportiver und unterstreicht damit die neue Markenidentität von Mitsubishi. Zu den prägnanten Merkmalen gehören die dreidimensionale Chromspange zwischen den Scheinwerfern und der Frontschürze. Die schlanken Hauptscheinwerfer mit integriertem LED Tagfahrlicht, ziehen sich weit in den Kotflügel. Die ebenfalls neuen LED Heckleuchten wirken auch dynamischer als bisher.

Im Innenraum sorgen neue Sitze und eine Reihe von Verbesserungen für eine spürbare Geräusch- und Vibrationsdämmung.

Der Outlander wird fast allen Anforderungen gerecht

Der Outlander war schon bis dato nicht nur ein sehr zuverlässiges Auto, er ist in der jüngsten Version noch bequemer, ruhiger und praktischer geworden. Man schätzt an ihm die Variabilität, den großzügigen Innenraum und die durchdachten Ausstattungsdetails. Mit seinem 4,65 m Gesamtlänge und seiner Breite von 1,80 m gehört dieser SUV nicht zu den Riesen, man kommt dafür sehr gut in der Stadt mit ihm zurecht und Überland ist der Outlander sowieso ein Klasse für sich. Lange Autobahnetappen spült man sehr bequem und komfortabel ab.

P1050993 Mitsubishi Outlander im Test

Die praktische – elektrisch öffnende – Heckklappe erleichtert das Laden sperriger Güter enorm.

Ein Innenraum für Fahrer und Mitreisende

Neben dem sehr guten Raumgefühl, dass man auf langen Reisen zu schätzen weiß, gehören die neuen Sitze zu den Besten und auch die Mitreisenden hinten verfügen über ausreichend Fußfreiraum. Praktisch ist die per Option wählbare dritte Sitzreihe, so wird der Outlander zumindest für kurze Strecken zum Siebensitzer. Die zweite Sitzreihe wird bis zu 25 cm nach vorne geschoben, sodass man fast bequem zur dritten Sitzreihe steigen kann.

P1050991 Mitsubishi Outlander im Test

Der Fahrer findet eine sehr übersichtliche Armaturenlandschaft vor mit sehr guten und großen Tacho und Drehzahlmesser  und einem Bedienfeld mittig für Bildschirm (Navi, Radio, Heizung/Lüftung/Klima und Menüeinstellungen. Praktisch und ausreichend Ablagen finden sich mittig, im Handschuhfach, unter der Mittelarmlehne und seitlich in den Türen.

Wir fuhren den Outlander 2.2 DI-D mit der sehr gut arbeitenden 6-Gangautomatik in der Ausstattungsstufe Instyle, die dann keine Wünsche mehr offen lässt. Mittels Schaltwippen hinter dem Lenkrad kann man manuell runter und hinauf schalten, was bei sportlicher Fahrweise und Bergab bestens funktioniert.

Der überarbeitete Motor bietet gute Leistungen und Effizienz

Der Dieselmotor bietet neben der AS&G Funktion (Auto Start & Go ) auch eine ECO Taste, die wenn gedrückt besonderes wirtschaftliches Fahren unterstützt. Dies führt auch zu einer deutlicheren Treibstoffersparnis gegenüber dem Vorgängermodell. Der EU Norm Verbrauch ist kombiniert mit 5,8 l /100 km angeführt, in unserem Praxistest (Überland und Stadt 70:30) kamen wir auf 6,4 l auf 100 km. Dies ist ein sehr guter Wert in Anbetracht von Gewicht, Automatik und 4 Radantrieb. Übrigens 4 Radantrieb, normalerweise werden nur die Vorderräder angetrieben, bei Schlupf werden automatisch auch die Hinterräder zugeschaltet. Zusätzlich gibt es in der Mittelkonsole noch eine Taste mit der man für winterliche Verhältnisse die Achsverteilung 50:50 sperren kann.

So lässt sich mit all diesen Maßnahmen bei einem Tankinhalt von 63 Liter, eine sehr hohe Kilometerleistung um die 900 km, bis zum Wiedernachtanken erzielen.

P1050992 Mitsubishi Outlander im Test

Auch sonst verfügt der Outlander über eine ganze Reihe von Assistenzsystemen die den Fahrer zusätzlich unterstützen wie beispielsweise ACC (Automatische Distanzregelung), LDW (Spurhalteassistent), FCM (Notbremssystem), HSA (Beranfahrhilfe), ABS und ESD, Aktive Stabilitäts- und Traktionskontrolle. Teilwiese kann diese Systeme auch deaktivieren.

Der Outlander – der Cruiser unter den SUVs

Dank des guten Federungskomforts, der guten Geräuschdämmung, der bequemen Automatik, der sehr guten Sitze und des guten Raumklimas cruist man und genießt das 710 Watt starke Rockford Sound System. Dies unterstützt auch eine eher zurückhaltende Fahrweise, die ja zu unserem heutigen Verkehrsaufkommen gut passt. Man weiß man könnte ja, aber warum – man genießt lieber die Landschaft und ist auch nicht langsamer am Ziel.

Zu seinen Stärken gehört zweifellos diese Tatsache des bequemen Reisens, aber auch kleine Geländepassagen zur Almhütte, oder mal den Transport von Omas Kommode stellen Outlander-Eigner vor keine Probleme.

Insgesamt kann man den Outlander in vier Ausstattungsstufen und aus acht Farben ordern.

P1050995 Mitsubishi Outlander im Test

Unser Fazit

Ein sehr bequemer „Fastalleskönner“ ideal für aktive Menschen unter uns, die die Robustheit, den Komfort und einen SUV schätzen, der sparsam, gut ausgestattet und auch noch leistbar ist. Die Preise starten bei EUR 22.980,- (Testwagen EUR 42.490,-)

Share