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Samstag, 21. Oktober 2017
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Skoda Yeti im Test

Kantiger Auftritte, genügend Platz, höhere Sitzposition, geringer Verbrauch, günstiger Anschaffungspreis – ideal für Best Ager.

Foto31 Skoda Yeti im Test

Der Skoda Yeti wurde einem Facelift unterzogen und gewann an Profil. Wir haben den Yeti 2-Rad Greenline getestet der mit einem günstigen Preis von 21.810,- punktet und dabei schon eine ordentliche Grundausstattung mit an Bord hat. Die 4-Rad getriebene Variante kostet 25.250,-, also gerade einmal 3.440,- Aufpreis kostet, die für alle interessant ist, die öfters auch im Winter in die Berge fahren.

Der Skoda Yeti basiert auf dem VW Tiguan auf, verkörpert aber Dank der kantigeren Linie seine Eigenständigkeit. Das viele Gleichteile von VW kommen stört nicht, sondern gibt sogar Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Die auffälligsten Änderungen finden sich an der Front, wo die markanten runden Scheinwerfer wegfielen, aber nun erscheint die Front geglättet und eben der Zeit angepasst. Ideal ist die erhöhte Sitzposition, man steigt nicht hinunter ein, sondern fast eben ein, was speziell ältere Menschen gleich zu schätzen wissen.

Ein Innenraum, der Funktionalität widerspiegelt

In der Tat fühlt man sich sofort wohl wenn man Platz nimmt, rund ums Lenkrad ist alles ideal platziert, fast intuitiv greift man alle Bedientasten, die Sitz sind straff und man hat ausreichend Platz und eine ideale Rundumsicht – auch nach hinten. Dank der kantigen Form hat man auch ein gutes Gefühl beim einparken und man kann die Eckpunkte bestens abschätzen.

Foto2 Skoda Yeti im Test

Innen ist alles bestens verarbeitet, haptisch gefällig, wenn auch etwas an Alu oder Holz fehlt, aber dies tut der Funktionalität keinen Abbruch. Auch die Hinterbänke bieten genügend Platz, sodass 4 Personen samt Gepäck bequem reisen können.

All diese Attribute sind offenbar auch verantwortlich für den Erfolg den der Skoda Yeti in den letzten Jahren eingefahren hat. Funktionalität hat Vorrang. Man hat die wichtigsten technischen Sicherheitssysteme dabei, man hat Platz und der Preis ist auch fair.

Wie zeigt sich der Yeti im Testalltag

Auffallend war, dass viele Redaktionsmitglieder den Yeti für diverse Fahrten wählten und liebsten, weil er praktisch ist, man ihn gut beladen kann und völlig unkompliziert zu bedienen ist. Unser Testwagen war mit dem 105 PS starkem TDI Motor bestückt, der sich durch einen guten Durchzug auszeichnet und Dank des leicht zu schaltenden 5-Ganggetriebes immer den idealen Anschluss hat.

Foto1 Skoda Yeti im Test

Sowohl in der Stadt als auch Überland ist man im Yeti gut aufgehoben, in der Stadt durch seine idealen Abmessungen auch leicht zum parken, Überland mit ausreichend Reserven, wenn auch beim überholen oder beim Ampelstart die 140 PS Variante deutlich spritziger ist, aber der 105 PS Motor dankt es dafür mit einem für diese Klasse wirklich günstigen Verbrauch – im Test 6,2 l auf 100 Kilometer.

Die wahren Stärken des Skoda Yeti liegen in seiner Unkompliziertheit, seinem Grundkonzept der höher gelegten Sitzposition und der sparsamen und idealen Motorisierung, ideal für Menschen, die sparsam reisen wollen und keine teuren Unterhaltskosten haben möchten.

Unser Fazit:

Foto Skoda Yeti im Test

Idealer kleiner überschaubarer SUV, mit viel inneren Qualitäten, guten Platzverhältnissen, guten Verbrauchswerten und ideal für Menschen die einen „Kumpel“ suchen und keinerlei Prestigeauto brauchen.

1 Skoda Yeti im Test

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