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Freitag, 24. November 2017
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Erste Hilfe bei Bienen- oder Wespenstich

Wenn Bienen- und Wespenstiche allergische Reaktionen auslösen, ist rasche Hilfe gefragt.

In den meisten Fällen sind Insektenstiche harmlos, wenn auch manchmal lästig oder schmerzhaft. Oft treten Rötungen oder leichte Schwellungen auf, die mit kalten Tüchern oder mit einem – in ein Tuch gewickeltes Coolpack – gekühlt werden können.

Gefährlich wird es, wenn man im Mund- oder Rachenraum gestochen wird. Durch die entstehende Schwellung kann es zu schweren Atemproblemen kommen.

Symptome bei einem Bienen oder Wespenstich

Ein Bienen- oder Wespenstich kann allerdings auch eine schwere lebensbedrohliche allergische Reaktion zur Folge haben. Diese tritt meist nach sehr kurzer Zeit auf und verläuft von Person zu Person unterschiedlich. Die schwerste Form ist der anaphylaktische Schock, der ohne rechtzeitige Therapie bis zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand führen kann.

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Die folgenden Symptome sind typisch und können einzeln oder in verschiedenen Kombinationen auftreten: Rötung der Haut mit juckendem Ausschlag und Quaddelbildung, Atemnot durch Anschwellen von Lippen, Zunge und Rachenraum sowie durch eine Mitbeteiligung der Lunge, Bauchkrämpfe und Erbrechen oder Blutdruckabfall.

Wie können Laien helfen?

Bei einem Stich im Mund- und Rachenraum lagert man die Person am besten mit erhöhtem Oberkörper, kühlt wie oben beschrieben den Hals von außen und verabreicht kalte Getränke oder Eis (Eiswürfel lutschen).

Oft haben Allergiker einen Autoinjektor mit Adrenalin für den Notfall bei sich. Sprechen Sie Betroffene gezielt darauf an. Ist die Person bereits bewusstlos, lagert man sie in der stabilen Seitenlage. In beiden Fällen sollte sofort unter 144 die Rettung alarmiert werden!

Wie hilft der Arzt?

Notärzte und Notfallsanitäter mit Zusatzausbildung können sofort Adrenalin und Flüssigkeit in Form einer Infusion mit Elektrolytlösung verabreichen. Im anaphylaktischen Schock oder bei Atemnot wird Sauerstoff gegeben.

Infos zu Erste-Hilfe-Kursen unter:

www.johanniter.at

ots

Foto: JPW. Peters_pixelio.de

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