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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Haus des Meeres feiert Dachgleiche

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© Haus des Meeres

Am 24. April wurde feierlich die Dachgleiche gefeiert.

Trotz des lang anhaltenden Winters ist es dem Haus des Meeres gelungen die Arbeiten für den Dachausbau planmäßig voran zu bringen.

Nachdem rund „700 Tonnen“ an desolaten Betonwänden und –decken herausgeschnitten wurden, konnte ein neues Stiegenhaus und eine Abschlussdecke errichtet werden. Diese bildet das Fundament für eine 460 m² große Terrassenebene weit über den Dächern der Stadt. Die Umsetzung der Stahlkonstruktion für den Cafehausbereich ist derzeit voll im Gange.

Wie uns Hans Köppen erzählte: „Unsere Besucher können künftig gleich mehrere neue Attraktionen erwarten. Einerseits das neue 150.000 Liter fassende Aquarium für unsere Hammerhaie, eine neue Terrassenfläche mit einzigartigem Ausblick und einem Cafe, die Neueröffnung der Ausstellung „Erinnern im Innern“ und einen Vortragssaal.“

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© Haus des Meeres

Die Fertigstellung des Projektes erfolgt über den Sommer, ab September sollen alle Bereiche zugänglich sein.

Aber auch sonst tut sich einiges im Haus des Meeres

Es gibt wohl niemanden, der sie nicht kennt – die Anakonda. Der Gigant unter den Schlangen genießt den Ruf, über neun Meter lang und mehr als 200 Kilogramm schwer zu werden. Sogar ein Kopfgeld von 50.000 Dollar wurde für ein Exemplar ausgesetzt, das diese Größe nachweislich übertrifft. Bisher konnte jedoch kein derart großes Tier gefunden werden. Gab es früher tatsächlich glaubwürdige Berichte von Riesenanakondas, so treten in freier Wildbahn nur noch selten Tiere auf, die mehr als fünf Meter messen. Die Gründe liegen vor allem in der Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes, des tropischen Regenwaldes im Amazonasgebiet, wo sie sich hauptsächlich im Wasser aufhält und dort Jagd auf große Wasserschweine und sogar Kaimane macht.

Mythos & Giganten im Haus des Meeres

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Rosanna Mangione (Tierpflege) und Dr. Robert Riener (Kurator) © Haus des Meeres

Anakonda beim Einsetzen ins neue Terrarium durch Rosanna Mangione (Tierpflege) und Dr. Robert Riener (Kurator). Wie man sieht, sind es sehr freundliche Tiere.

Die Grüne Anakonda (so der eigentliche Name dieser Art): In menschlicher Obhut werden die Weibchen durchaus über sechs Meter lang und mehr als 100 Kilogramm schwer, Männchen bleiben kleiner.

Unser Pärchen hat vor vier Jahren in Deutschland das Licht der Welt erblickt. Für solch junge Tiere sind sie mit 3 Metern und 20 Kilogramm schon recht groß, müssen aber noch ein wenig zulegen, um zu wahren Giganten heranzuwachsen. Die beiden bewohnen seit kurzem ihr neues Amazonas-Terrarium gemeinsam mit Fransenschildkröten, Stirnlappenbasiliken und Stelzenläuferleguanen. Sie scheinen sich nach den ersten Tagen schon sehr wohl zu fühlen und so hoffen wir in nicht zu ferner Zukunft Nachwuchs zu haben – Anakondas bringen, wie alle Boas, ihre Jungen lebend zur Welt.

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