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Freitag, 24. November 2017
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Ländlicher Raum als Rückgrat für Österreich

bk07032013 08 Ländlicher Raum als Rückgrat für Österreich

Landwirtschaftsminister Berlakovich und Vizekanzler Spindelegger (Foto: BMLFUW/Bernhard Kern)

Erfolgsformel: 50% EU-Mittel und 50% nationale Kofinanzierung ergeben 100% Zukunft für Österreich.

„Land- und Forstwirtschaft sind und bleiben für uns Kernpunkte. Das haben wir bei den Verhandlungen zum EU-Finanzrahmen 2014-2020 wieder bewiesen. Für Österreich standen dabei vor allem die ländliche Entwicklung und damit das Schicksal unserer Landwirtschaftsbetriebe, darunter viele Biobauern und Bergbauern, im Mittelpunkt. Mit dem erzielten Ergebnis konnten wir eine Zukunftsperspektive für den ländlichen Raum sicherstellen. Diese müssen wir nun mit Leben erfüllen“, erklärte Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.

„Wir wollen den ländlichen Raum offensiv ausbauen, denn er sichert die Lebensqualität der Menschen in Österreich und erbringt vielfältige Leistungen für die Gesellschaft: Von der Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, über den Erhalt von Natur und Umwelt bis zur Sicherung von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung“, erklärt Berlakovich. „Mit der Einigung auf den EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 wurden knapp 4 Milliarden Euro EU-Mittel für die Fortsetzung unseres erfolgreichen Weges einer ökologischen und nachhaltigen Agrarpolitik fixiert. Nun geht es darum, die nationale Kofinanzierung im Verhältnis 50:50 abzusichern“, unterstreicht Berlakovich.

Das Lebensministerium startet daher das Projekt „Allianz fürs Land“

Parallel zu den Verhandlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik auf europäischer Ebene, wird in Österreich bereits intensiv an der Erstellung eines modernen Programm für die Ländliche Entwicklung gearbeitet.

Das Lebensministerium hat dafür einen breit angelegten, transparenten und offenen Arbeitsprozess unter dem Motto „Allianz fürs Land“ mit Bäuerinnen und Bauern, Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung- und Beratung und vielen weiteren gestartet.

Mit den Strategie-Dialogen erhalten wir wichtige Impulse dafür“, erklärt Berlakovich. Weitere Veranstaltungen werden im März und April auch in Vorarlberg, Oberösterreich und der Steiermark stattfinden. Die Programmerstellung soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Zukünftige Schwerpunkte für ländlichen Raum

„Ein modernes Programm für eine zukunftsträchtige Ländliche Entwicklung muss auf mehreren festen Beinen stehen, um den künftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Wir brauchen Investitionsanreize  für bäuerliche Betriebe und damit für die regionale Wirtschaft.

Ein Umweltprogramm, das seinen Namen weiter verdient. Einen Ausgleich von Benachteiligungen für Bergbauern, einen Bildungsschwerpunkt speziell für junge Menschen, Vermarktungs- und Qualitätsprogramme und die gezielte Förderung von Leader Projekten für eine vitale Dorfentwicklung.

Die nachhaltige Produktion von qualitativ hochwertigen und leistbaren Lebensmitteln muss als unsere oberste Maxime weiterhin im Mittelpunkt stehen“, zeigt Minister Berlakovich einige der zukünftigen Schwerpunkte in der Ländlichen Entwicklung auf.

„Was den ländlichen Raum stärkt, ist für ganz Österreich wichtig.

Denn ein wettbewerbsfähiger ländlicher Raum ist nicht nur Grundvoraussetzung für eine flächendeckende bäuerliche Landwirtschaft, sondern auch für die Versorgung mit sicheren, gesunden Lebensmitteln und für den Erhalt eines intakten Umweltsystems“, sind sich Spindelegger und Berlakovich einig.

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