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Freitag, 17. November 2017
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Neuer Service der ÖBB am Wiener Westbahnhof

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v.l.n.r.Birgit Wagner, Vorstandsmitglied ÖBB-Personenverkehr AG, Alfred Stadler, Vorstandsvorsitzender der DENZEL Gruppe, Bundesministerin Doris Bures

Mit den ÖBB von A nach B ressourcenschonend und emissionsarm fahren, durch die Kombination Zug und e Car.

Ab sofort können ÖBB Kunden, die nach Wien reisen, sich am Wiener Westbahnhof ein e Car um Euro 29,- täglich und 0,15 pro km mieten. VORTEILScard-Neukundinnen erhalten sogar ein Fahrguthaben von 20,- Euro. Dieser neue Service soll in Folge auf andere Bahnhofe wie Graz u.a. ausgeweitet werden.P10007802 Neuer Service der ÖBB am Wiener Westbahnhof

Diese Möglichkeit wird im Rahmen der Kooperation zwischen den ÖBB und DENZEL Mobility CarSharing geboten. Vorerst stehen drei Fahrzeuge am Wiener Westbahnhof bereit. Mit diesen kleinen und wendigen Elektro-Stadtflitzern kann man bis zu 160 km weit völlig emissionsfrei fahren, wobei die durchschnittliche tägliche Km-Anzahl bei bestehenden CarSharing Nutzern rund 50 km pro Tag  beträgt.

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ÖBB ist größter Mobilitätsdienstleister

Die ÖBB sorgt österreichweit für eine umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Im Jahr 2010 wurden 460 Mio Fahrgäste und 132,9 Mio Tonnen Güter transportiert.

Feierliche Übergabe der e Fahrzeuge

Die ersten drei e Fahrzeuge wurden heute von Bundesministerin Doris Bures, Birgit Wagner, Vorstandsmitglied ÖBB Personenverkehr AG, Alfred Stadler, Vorstandsvorsitzender der DENZEL Gruppe und DENZEL CarSharing Geschäftsführer Christof Fuchs vorgestellt.

Die Bahn steht in Österreich seit 100 Jahren für Elektromobilität

Die Bahn steht seit 100 Jahren für Elektromobilität. Zwischen 1912 und 1935 wurden alle wichtigen Bahnen in Westösterreich elektrifiziert. Die Hauptursache für den Umstieg von Kohle auf Strom war damals nicht der Umweltgedanke, sondern die Notwendigkeit, sich vom nicht-erneuerbaren Energieträger Kohle unabhängiger zu machen. Im ersten Weltkrieg wurde es für Österreich immer schwerer, den Zugang zur Ressource Kohle zu erhalten.

Wegen der damaligen Rohstoffknappheit startete man vor allem in den Alpenregionen die Wasserkraft für die Gewinnung von Strom für den Bahnbetrieb zu nutzen. Die größten Wasserkraftwerke der ÖBB befinden sich nach wie vor in Westösterreich.

Täglich sind rund 6.000 strombetriebene Züge in Österreich unterwegs.

88 Prozent des von den Lokomotiven verbrauchten Stroms wird aus Wasserkraft gewonnen. Die restlichen 12 Prozent verteilen sich auf erneuerbare Energie sowie der Energiegewinnung aus Erdgas.

Registrieren unter oebb.carsharing.at

Reservierungen telefonisch unter 0810/100 377

BLL

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