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Montag, 21. August 2017
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Online-Käufer verlangen nach mehr Flexibilität

Größere Alternativen bei Zahlungsmethoden und Zustellorten nötig.

 Online Käufer verlangen nach mehr Flexibilität

Menschen, die gerne online einkaufen, werden immer flexibler, verlangen nach einem größeren Angebot an Zahlungsalternativen und wünschen sich alternative Zustelladressen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage, die im Auftrag von UPS durchgeführt wurde. 19.000 Online-Shopper in 14 verschiedenen Ländern wurden befragt.

Kulturelle Unterschiede

Gerade in asiatischen Staaten wie China, Hongkong, Japan, Singapur und Südkorea würde fast die Hälfte aller Befragten (45 Prozent) die Zustellung an einem Ort, der nicht ihrer Heimadresse entspricht, präferieren. Asiaten legen ihr Hauptaugenmerk auf den Ort und die Geschwindigkeit der Zustellung – die Hälfte will eine Lieferung binnen 24 Stunden.

In Amerika bevorzugen Online-Kunden vor alem eine kostenfreie Zustellung. Vier von fünf (83 Prozent) sind gewillt, einen oder zwei weitere Tage zu warten, solange für das Liefern keine Kosten anfallen. 68 Prozent der US-Online-Shopper kaufen nur dann per Mausklick ein, wenn auch eine freie Rückgabe der erhaltenen Ware im Angebot des Dienstleisters enthalten ist.

Kontakt mit Personal wichtig

Brasilianer haben keine hohen Standards in Bezug auf die Zustellung. Die brasilianischen Online-Käufer sind auch gewillt, elf Tage auf ihre Lieferung zu warten. Trotzdem wird in Brasilien über die Hälfte (56 Prozent) aller Einkäufe im Internet getätigt – mehr als in jedem anderen Land. Fast zwei Drittel geben an, dass ihre Kaufentscheidung durch Bewertungen oder Postings auf Social-Media-Kanälen beeinflusst wird.

In Europa präferiert demgegenüber noch die Mehrheit den physischen Verkaufsladen. 61 Prozent wollen beim Einkauf den Kontakt und die damit verbundene Beratung des Verkaufspersonals nicht missen. Noch höher ist die Abneigung für Online-Shopping-Stores nur noch in Mexiko. Jedoch ist dort die Begründung eine andere: Betrügereien beim Zustellgeschäft werden dort befürchtet.

pte

Foto: pixelio.de/Tim Reckmann

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