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Samstag, 23. September 2017
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Preisunterschiede beim Fliegen – was man beachten sollte

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Foto: Rolf Handke_pixelio.de

Es gibt unzählige Faktoren, die den tatsächlichen Flugpreis, den man am Ende zu zahlen hat, beeinflussen können. Laut des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind beträchtliche Preisunterschiede keine Seltenheit. Die oberste Regel lautet natürlich Preise vergleichen, auf den vielen verschiedenen Onlineportalen wie etwa Fluege.de.

Der offensichtlichste Preisunterschied hängt natürlich von der gebuchten Klasse ab. Die günstigste Klasse ist die Economy Class, die oft nur den Standardkomfort bietet. Häufig steht man beim Check-in hier besonders lange an und Getränke müssen meist zu einem sehr überhöhten Preis extra gekauft werden.

Ein Upgrade auf die Business Class ist in erster Linie weitaus preisintensiver, bringt aber auch mehr Komfort wie mehr Beinfreiheit mit sich. Hier ist der Check-in wesentlich schneller und nach der Sicherheitskontrolle hat man als Passagier Zutritt zur Flughafenlounge, wo es etwa kostenlose Speisen und Getränke gibt, was schließlich schon einen monetären Wert besitzt.

Am teuersten und luxuriösesten ist es in der First Class, die nicht immer und nur sehr wenigen Passagieren angeboten wird. Häufig beginnt der Komfort hier schon mit einem Gratisparkplatz am Flughafen, geht mit einem separaten Check-in weiter und äußert sich selbstverständlich auch in besonders bequemen Sitzen, die sich oft auch komplett in die Horizontale bewegen lassen. Bei manchen Flughäfen, wie in Frankfurt, gibt es sogar ein eigenes First Class Terminal mit à la carte Essen, gratis WLAN, Strom, Schlafräumen, separaten Bädern und vielen weiteren Annehmlichkeiten.

Der tatsächliche Komfort hängt auch maßgeblich von der gebuchten Airline ab, beispielsweise bieten besonders hochwertige Fluggesellschaften wie Singapore Airlines oder Emirates viele Annehmlichkeiten, die bei viele europäischen Fluggesellschaften erst in der Business Class geboten werden.

Einen großen Einfluss auf den Flugpreis hat natürlich auch der Buchungszeitraum. Hier gilt die Faustregel: Umso eher gebucht wird, desto günstiger ist der Flug zu bekommen. Interessant ist zudem der Aspekt, dass laut einer Studie Flugpreise am Nachmittag günstiger sind als am Vormittag. Fluglinien gehen davon aus, dass Geschäftsreisende, die oft mehr bereit sind auszugeben, ihre Tickets während der Arbeitszeit, sprich vormittags, buchen würden. Die restlichen Urlauber buchen eher am früheren Abend, wo die Preise wieder sinken, um viele Flugtickets verkaufen zu können.

Sparen kann man auch beim Gepäck. Bei vielen Airlines darf man nur ein kostenloses Handgepäckstück mitführen. Unnütze Gegenstände sollte man lieber zu Hause lassen, beispielsweise gibt es in jeder Drogerie für alle Körperpflegeprodukte kleine Reiseversionen. Ein Trick ist natürlich auch, das alles, was man direkt am Körper trägt nicht als Gepäckstück gesehen wird. Eine oder zwei Jacken mit großen Innentaschen sparen zusätzlich noch ein paar Kilos und meist ist es im Flugzeug sowieso eher kühl.

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