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Mittwoch, 23. August 2017
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Ski, Entspannen, Frühjahr in Bad Kleinkirchheim

Frühjahrsurlaub gefällig? Salve – heißt es im Kärntner Skiort Bad Kleinkirchheim, denn dort verwandeln sich alle in waschechte Römer.

03 Von den Pisten in die Thermen © Johannes Puch Ski, Entspannen, Frühjahr in Bad Kleinkirchheim

Wir haben das Römerbad besucht und haben es genossen. Speziell an Tagen wenn Sie keine Lust auf Skifahren haben oder schon zu Mittag genug haben dann ist ein Besuch des Römerbades sehr zu empfehlen. Alles spielt sich auf drei Ebenen ab, die insgesamt 4.000 Quadratmetern aufweisen und mit insgesamt 13 Saunen den Gästen ordentlich „einheizen“.  Ob nach dem Skivergnügen, ob als Alternative zu Schnee und Eis oder als lustvolle Fortsetzung eines gelungenen Skitages – dieser Wellness-Tempel sorgt für Badefreuden, die nicht einmal den alten Römern vergönnt waren. Denn eines war ihnen in ihren Badehäusern verwehrt – der direkte Blick auf eine Skipiste, auf verschneite Berge und die Wintersonne.

Das Thermalwasser hilft bei Rheuma-, Gelenks- und Wirbel-Erkrankungen sowie bei Migräne

In Bad Kleinkirchheim ist es nur ein Katzensprung vom Skizirkus ins 32 Grad Celsius warme Thermalwasser, dass nicht nur angenehm entspannend wirkt, sondern vor allem bei Rheuma-, Gelenks- und Wirbel-Erkrankungen sowie bei Migräne wertvolle Dienste leisten kann.

06 Thermal Roemerbad © Michael Gruber Ski, Entspannen, Frühjahr in Bad Kleinkirchheim

Das Wasser- und Wellness-Erlebnis spielt sich auf drei Bereichen ab: Im sogenannten Romanum dominiert in Gestaltung und Angebot das Thema Rom. Die vier Saunen dieses Bereichs erinnern in ihrer Form an römische Gefäße, im Amphitheater erfolgen Aufgüsse nicht einfach, sie werden zelebriert. In der Außenanlage finden Sie ein Thermalwasserbecken, zwei Saunen, Kneipp-Pfad und Erlebniswege sowie einen großen Kinderbereich.

05 Thermal Roemerbad © Michael Gruber Ski, Entspannen, Frühjahr in Bad Kleinkirchheim

Entspannung auf höchster Ebene verspricht der Bereich Maximum – mit Dampf-, Bio- und finnischer Sauna und freier Aussicht auf die Berge. Während auf der Weltcupabfahrt „Kärnten-Franz Klammer“, benannt nach der großen Sportlegende (lesen Sie hier was Franz Klammer im Interview sagt http://www.besserlaengerleben.at/interviews/wir-fragten-franz-klammer.html ) der Region, noch Wagemutige carven und kurven, lässt sich in Sichtweite im 40 Quadratmeter großen Außenpool behaglich planschen.

Von den Pisten in die Therme – Bad Kleinkirchheims selbst gewählter Slogan ist Realität!

Auch kleine Besucher sollen hier großen Spaß haben und somit Oma und Opa ein wenig entspannen lässt, da ausgebildete Kinderbetreuer dafür sorgen, dass im eigens den Kindern vorbehaltenen Bereich keine Langeweile aufkommt. Dafür steht die Erlebnislandschaft Ludus bereit, in der besondere Animationsprogramme veranstaltet werden und Wellness ein wenig anders interpretiert wird.

08Thermal Roemerbad © Daniel Gollner Ski, Entspannen, Frühjahr in Bad Kleinkirchheim

Jeder Bereich besitzt sein Thema und seine Materialien: So sind es Stoffe der Region und die Themen Wasser, Wald und Stein, die im Bereich Noricum mit Saunen, Erlebnisbecken und Wellness-Bar sowie Beauty- und Massagebereich dominieren. Gar ein echter Zirbenwald aus den Nockbergen hat hier Wurzeln geschlagen. Blau, Grün und Silber sind die dominierenden Farbtöne, während im Maximum warme Goldtöne schimmern. Träumen, lesen, abschalten – der Ruhebereich, das sogenannte Cubiculum, erstreckt sich über zwei Ebenen und bietet von entspannenden Aromen bis zu stimmungsvoller Musik und Beleuchtung alles, was den Besucher innehalten und genießen lässt.

Verantwortlich für diese Wellness-Wonnen ist ein Planerteam, das einst mit dem Münchner Olympiastadion eines der bekanntesten Gebäude der Welt geschaffen hat: Das renommierte Architekturbüro Behnisch und Partner aus Stuttgart bescherte dem Wohlfühlort in den Nockbergen ein Genießer-Mekka, das neue Maßstäbe in Sachen Wohlbefinden und Genießen setzt.

Mit dem Thermal Römerbad kann Bad Kleinkirchheim einmal mehr seine europaweite Spitzenstellung im Bereich alpiner Wellness behaupten. Im Winter kombiniert dies der Ort mit einer hervorragenden Ski-Infrastruktur, die unter anderem mit über rund 100 Pistenkilometer – davon 97 % beschneit – und moderne Bergbahnen und Skilifte verfügt.

Wenn Sie Informationen zum Winterurlaub in Bad Kleinkirchheim haben wollen, lesen Sie hier unseren Beitrag. http://www.besserlaengerleben.at/reiseangebote/winter-fur-genieser-in-bad-kleinkirchheim.html

Nach einem Thermenbesuch kommt der große Hunger

Unweit vom Römerbad empfiehlt es sich in der Dorfstraße 79 das Restaurant Adriana zu besuchen. Hier gibt es Steak & Mehr. Die Atmosphäre ist urig, gemütlich mit viel Holz. Der jugendliche Chef Harry Hassler hat sich hier „seinen“ Traum eines eigenen Restaurants verwirklicht. Umsichtig und zuvorkommend geht er seinen Gästen zur Hand und es ist wahrlich ein Vergnügen, wenn er die Unterschiede seiner bis zu 10 Steakangeboten erklärt. Vom zarten Ladysteak mit 150 g, bis zum Porterhousesteak mit 1100 g.

Steak Ski, Entspannen, Frühjahr in Bad Kleinkirchheim

Er und sein Küchenchef Wolfgang Wiegele haben sich eigene Zubereitungen ausgedacht, so werden alle Steaks ohne Salz und Gewürze am Griller zubereitet und die Salze, Gewürze und eigenen Saucen kommen erst nach Fertigstellung dazu. Dies entscheidet über Geschmack oder „Niederlage, so Harry Hassler.

Der erste Biss bestätigt es: Außen weich und knusprig innen je nach Wunsch leicht rötlich. Aber es gibt nicht nur Steaks,  Harry hat sich auch auf heimische Spezialitäten spezialisiert, so gibt es beispielsweise zum Nachtisch ein „verfeinerten“ Kärntner Reindling oder aber auch einfache Pizzas, weil der Küchenchef den Pizzateig für das Brot braucht, finden sich im Angebot.

IMG 20160317 WA0000  Ski, Entspannen, Frühjahr in Bad Kleinkirchheim

Mit einigen köstlichen Weinproben aus seinen Sammlungen – die uns herrlich munden – geht ein gelungener Ski, Thermen und „Steak“Tag zu Ende ehe wir uns von Harry verabschieden.

Bad Kleinkirchheim bietet ja noch soviel – auch im Sommer. Wir kommen wieder.

Fotos:

© Michael Gruber

© Daniel Gollner

© Johannes Puch

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