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Mittwoch, 20. September 2017
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Umweltzonen und Fahrverbote für ältere PKWs sorgen für Unmut

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Der Nationalrat hat am 9. Juli 2010 die Novelle des Immissionsschutzgesetzes- Luft (IG- L) beschlossen und es wird am 22. Juli vom Bundesrat beschlossen, demzufolge die Landeshauptleute künftig in Feinstaub- Sanierungsgebieten (Umweltzonen) voraussichtlich ab August 2010 bei Grenzwertüberschreitungen den Kfz- Verkehr beschränken können.

Für die Umweltzonen in Sanierungsgebieten im städtischen Bereich – wie in Deutschland bereits angewandt – braucht es allerdings auch noch eine Verordnung, die die Einstufung von Fahrzeugen nach Emissionswerten bundesweit einheitlich regelt und entsprechende Plaketten vorschreibt. Wie dies geregelt sein wird und wie die Plaketten aussehen und wo man sie bekommt, ist noch nicht klar. Erstmals soll es auch ein Grenzwertsystem für den Feinstaub PM 2,5 geben. Diese superfeinen Partikel gelten als besonders gesundheitsschädlich. In einer entsprechenden Verordnung sollen vom Minister bundeseinheitliche Vorgaben zur Kennzeichnung von Fahrzeugen nach Abgasklassen (nicht das Alter ist ausschlaggebend) eingeführt werden.

Es soll ein Pickerl geben, 4 Klassen, verpflichtend für PKWs und LKWs.

Soviel ist klar, es wird kommen.

Was passiert dann mit alten Autos?

Welche Autos betrifft dies?

Werden dann mit einem Schlag tausende Autos „wertlos“ und unverkäuflich?

Speziell ältere Menschen werden durch dieses neue Gesetz nicht nur in ihrer Mobilität eingeschränkt, da sie nötige Besorgungen nicht mehr mit dem eigenen PKW erledigen können, sondern an öffentliche Verkehrsmittel und deren Zeitintervale angewiesen sind.

Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass zB ein Pensionist sich nicht alle 6-7 Jahre ein neues Auto kaufen kann und es auch nicht einsichtig ist, einen PKW mit einer geringen Kilometeranzahl nach 6-7 Jahren deswegen zu verkaufen oder zu verschrotten – denn wer kauft einen Wagen mit dem man nicht in die City fahren kann? Unterschiedlichste Stellungnahmen und Berichte kursieren in den letzten Tagen in den Medien, rund um die neue Verordnung. Offenbar wird erst an der realen Umsetzung gebastelt. Wir halten Sie an Laufenden.

Wieder einmal sind ältere Menschen besonders getroffen.

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