Flagge Österreich Flagge Österreich
Sonntag, 17. Dezember 2017
Besser Länger Leben » Dies und Das » Wie zufrieden sind die ÖsterreicherInnen mit der Entwicklung der Gesundheitsvorsorge?

Wie zufrieden sind die ÖsterreicherInnen mit der Entwicklung der Gesundheitsvorsorge?

P1000844 1024x768 Wie zufrieden sind die ÖsterreicherInnen mit der Entwicklung der Gesundheitsvorsorge?

Prof. Filzmaier und BM Stöger

Halbjährlich lässt das Gesundheitsministerium durch das renommierte ISA Institut die Zufriedenheit der ÖsterreicherInnen untersuchen. Hier die Ergebnisse zusammengefasst.

Was zeigen die Ergebnisse bei der Befragung zwischen 30. März und 26. April 2011?

BM Stöger erläuterte, dass es auch in der Krise keine Einschränkungen im Gesundheitssystem in Österreich gab, auch krisenbedingt haben die Menschen mehr Angst um ihre Gesundheitsvorsorge.  BM Stöger betonte ausdrücklich, dass kein Grund zur Sorge besteht, ganz im Gegenteil es ist gelungen, die Finanzierung der Gebietskrankenkassen zu sichern, alle Kassen bilanzieren positiv.

Insgesamt beurteilt der überwiegende Teil der Befragten die Entwicklung der Gesundheitsversorgung als positiv. So halten 84 Prozent die heimische Versorgung für besser oder zumindest gleich gut wie im vergleich mit anderen EU Staaten.

Wie finden ältere Menschen unser Gesundheitssystem?

Bei seiner Studienpräsentation erläuterte Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier, dass immerhin drei Viertel der Befragten für ein einheitliches Spitalsgesetzt stimmten. Auch die Einführung von Berichten über OP-Statistiken halten 80 Prozent für eine gute Idee.

Interessant war für uns auch die Tatsache, dass speziell ältere Menschen mit dem Gesundheitssystem und vor allem mit den Spitälern zufriedener sind als junge Menschen. Eben diese älteren Menschen haben doch mehr Erfahrungen mit Spitälern als junge Menschen, die vielleicht ein Spital erst von außen gesehen haben. Da überrascht diese Tatsache schon.

Bei aller Euphorie, dürfen aber nicht die nötigen Reformvorhaben vergessen werden, speziell im Hinblick auf immer älter werdende Menschen und den daraus resultierenden medizinischen Mehraufwand, der wiederum mehr Finanzierung bedeutet.

Share