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Montag, 23. Oktober 2017
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14. Wiener Rheumatag – Was kann ich selber tun?

Infotag am 26. November 2014 im Wiener Rathaus.

 14. Wiener Rheumatag   Was kann ich selber tun?

Rheuma kann jeden treffen

400 verschiedene Erkrankungen, 500.000 Betroffene allein in Wien. Umfassende Informationen über Diagnose und Therapie rheumatischer Erkrankungen geben Experten am Mittwoch, 26. November 2014 von 11 bis 18 Uhr beim 14. Wiener Rheumatag im Rathaus, 1010 Wien unter dem Motto “Der Patient als sein eigener Therapeut – was kann ich selber tun?”. Eintritt frei. Weitere Infos bei der Österreichischen Rheumaliga.

Wenn’s draußen kalt und ungemütlich wird, leiden Rheumakranke ganz besonders unter Gelenksschmerzen und -schwellungen. Allerdings sind viele von ihnen auch nicht optimal versorgt: weder mit Medikamenten, noch mit physiotherapeutischen Behandlungen. Zudem schreiten die medizinischen Möglichkeiten schnell voran, daher ist es wichtig – auch als Patient/in – immer auf dem Laufenden zu bleiben. Der Rheumatag bietet einen barrierefreien Zugang, sich kostenfrei und unverbindlich über Symptome, Diagnose und Therapiemöglichkeiten rheumatischer Erkrankungen zu informieren.

Rückenschmerzen? Arthrose? Rheumathoide Arthritis? Osteoporose?

Rheuma hat viele Gesichter und kann jeden treffen: Sowohl Kinder als auch Erwachsene. Wichtig für alle Betroffenen ist eine möglichst rasche Abklärung der Erkrankung, damit die medikamentöse Therapie sowie alle physiotherapeutischen Maßnahmen so schnell wie möglich beginnen können. Damit würden weitgehende Selbständigkeit, Schmerzfreiheit und ausreichende Lebensqualität für RheumapatientInnen gesichert werden.

“In den vergangenen Jahren hat ein erhebliches Umdenken in der Rheumatologie stattgefunden”, so der Initiator des Rheumatages, Univ. Doz. Dr. Attila Dunky. Für PatientInnen vorteilhaft: “So kann zum Beispiel die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis frühzeitig gestellt und somit die Therapie zügiger begonnen werden. Damit können Gelenkszerstörungen und Invalidität verhindert werden.”

Informative Vorträge und Podiumsdiskussion

Auf dem Programm des 14. Wiener Rheumatages stehen zahlreiche interessante Expertenvorträge zu Themen wie etwa “Diät bei Osteoporose”, “Sport: Hilfe oder Schaden?”, “Balneologie”, “Therapeutische Neuigkeiten zu Arthritis und Arthrose”, “Selbsthilfegruppen – Hilfe zur Selbsthilfe”, “Therapietreue – wie wichtig sind meine Medikamente?”, “Die Bewilligung von Medikamenten”, “Kreative Rezepte für Rheumatiker” sowie eine Podiumsdiskussion zum Motto des diesjährigen Rheumatages “Der Patient als sein eigener Therapeut – was kann ich selber tun?” mit Univ.-Doz. Dr. A. Dunky (Gründer des Wiener Rheumatages), Gertraud Schaffer (Präsidentin der Rheumaliga), Prim. Dr. Gabriele Eberl, MBA (Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation) und Prim. Dr. Johann Hitzelhammer (Wr. Gebietskrankenkasse). Durch das Programm führt Heilwig Pfanzelter.

Beliebte Gesundheitsstraße

Zusätzlich können BesucherInnen während der gesamten Veranstaltung die Gelegenheit nutzen, sich auf der Gesundheitsstraße durchchecken zu lassen (Biofeedbackmessung und Anleitung zur Blutdruckselbstmessung, Impfberatung und Knochendichtemessungen, etc.) und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Auch die VertreterInnen der Selbsthilfegruppen Rheuma, Morbus Bechterew, Lupus und Fibromyalgie stehen für Informationen und Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Der Eintritt zum Wiener Rheumatag ist barrierefrei und kostenlos.

Weitere Infos sowie das detaillierte Programm erhalten Sie bei der Österreichischen Rheumaliga http://www.rheumaliga.at oder unter http://www.rheumatologie.at

pte

Foto: Sebastian Kaulitzki/Fotolia.com

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