Flagge Österreich Flagge Österreich
Freitag, 17. November 2017
Besser Länger Leben » Gesund und Fit » Demenzerkrankungen werden zukünftig zunehmen

Demenzerkrankungen werden zukünftig zunehmen

655723 web R by Helene Souza pixelio.de  Demenzerkrankungen werden zukünftig zunehmen

Foto: Helene-Souza_pixelio.de

Anlässlich des Alzheimer Welttages (21.Sept. 2013) präsentierte die Volkshilfe die neuesten Zahlen.

Expertinnen schätzen, dass es weltweit im Jahr 2010 bereits rund 35,6 Millionen Menschen waren die an Demenz leiden. Diese Zahl soll sich in den nächsten zwanzig Jahren verdoppeln. In Europa gibt es schätzungsweise 9,9 Millionen demenzkranke Menschen, der Großteil leidet an Morbus Alzheimer.

In Österreich gibt es rund 130.000 demenzkranke Menschen. Rund 80.000 Menschen leiden an einer mittelschweren oder schweren Demenz, etwa zwei Drittel an Morbus Alzheimer.

In Österreich entstehen dadurch jährlich etwa eine Milliarde Euro Kosten für die Versorgung demenzkranker Menschen. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 rund 240.000 Menschen in Österreich an Demenz leiden.

Pflegebedürftige die an Demenz leiden, müssen deutlich länger und intensiver gepflegt werden als jene, die hauptsächlich körperlich eingeschränkt sind. Bei Demenzerkrankungen kann sich beispielsweise der Tag-Nacht-Rhythmus verändern, was den Bedarf nach einer 24-Stunden Betreuung nach sich zieht.

Zwischen Alter und Erkrankung an Morbus Alzheimer zeigt sich eine starke Korrelation: unter den 60-Jährigen leidet ein Prozent an Morbus Alzheimer, alle fünf Jahre verdoppelt sich dieser Anteil – der Anzahl der Personen mit Demenz an den 85-Jährigen beträgt ca. 30 Prozent..

Die Volkshilfe hat daher eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, so gibt es den Fond Demenzhilfe Österreich wo finanziell benachteiligte Menschen Unterstützung erhalten können.

Ebenso gibt es Allgemeine Beratungsangebote für Demezerkrankte und deren Angehörige. Wenn Sie sich informieren wollen, oder einen Demenzfall in ihrer Familie haben, dann können Sie sich auch im Internet ausführlich informieren. Mehr Information unter http://www.demenz-hilfe.at/fonds .

Share