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Montag, 25. September 2017
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Zukunft des Güter- und Frachtverkehrs

Klimafreundlichen Brennstoffzellenantrieb für schwere Lkw vorgestellt.

Das hier vorgestellte Konzeptfahrzeug entwickelt mehr als 670 PS und fast 1.800 Nm Drehmoment, dabei keinerlei Schadstoffausstoß, nur Wasserdampf als Emission

Machbarkeitsstudie ab Sommer in Los Angeles geplant

1 Zukunft des Güter  und Frachtverkehrs

Toyota arbeitet intensiv an der Mobilität der Zukunft: Der japanische Automobilhersteller hat nun einen wasserstoffbasierten Brennstoffzellenantrieb speziell für schwere Lkw präsentiert. Das leistungsstarke Antriebssystem soll einen nahezu lautlosen und schadstofffreien Güter- und Frachtverkehr ermöglichen, ohne Kompromisse bei der Alltagstauglichkeit einzugehen. Erste Tests mit einem Konzeptfahrzeug starten bereits im Sommer 2017 in den Häfen der kalifornischen Metropole Los Angeles.

Der Brennstoffzellen-Lkw entwickelt mehr als 670 PS und ein maximales Drehmoment von fast 1.800 Nm. Möglich machen dies zwei Brennstoffzellenstacks, die auch bereits in der Limousine Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) zum Einsatz kommen, sowie eine 12 kWh starke und somit relative kleine Batterie. Besonders beeindruckend dabei ist die Beschleunigung des bis zu 36 Tonnen schweren Konzeptfahrzeugs, seine Reichweite beträgt mehr als 200 Meilen (über 320 Kilometer) pro Tankfüllung. Als Emission entsteht im Betrieb lediglich Wasserdampf.

„Die wasserstoffbasierte Brennstoffzellentechnologie hat enormes Potenzial, der Antrieb der Zukunft zu werden“, erläutert Bob Carter, Executive Vice President von Toyota Motor North America (TMNA). „Von der Entwicklung des weltweit ersten in Serie produzierten Brennstoffzellenautos bis hin zur Einführung von Brennstoffzellenbussen in Japan: Toyota ist Vorreiter bei der Ausweitung dieser vielseitigen, skalierbaren und emissionsfreien Technologie. Wir sind stolz, dabei zu helfen, ihre Vorzüge nun auch auf schwere Lkw auszuweiten.“

Die „Project Portal“ genannte Erprobung im Hafen von Los Angeles erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Umweltbehörde California Air Resources Board (CARB) und der Energiebehörde California Energy Commission (CEC). „Wie schon beim Prius und Mirai macht Toyota einen Sprung in die Zukunft der Technologie. Mit dem Einsatz dieses emissionsfreien Brennstoffzellen-Lkw-Konzepts am Hafen setzt Toyota ein Zeichen, dem hoffentlich viele folgen“, erklärt CARB-Behördenleiterin Mary D. Nichols. „CARB verfolgt den Fortschritt dieser Machbarkeitsstudie mit großem Interesse, um die beste Mischung aus Regularien und Anreizen zu schaffen und den Markt so zu sauberen und effizienten schweren Lkw zu bewegen.“

Der Hafenumschlag im Rahmen des „Project Portal“ ist nur ein Teil des Toyota Bekenntnisses zur Brennstoffzellentechnologie und zu einer wasserstoffbasierten Gesellschaft. Das Unternehmen baut das Wasserstoff-Tankstellennetz in Kalifornien sukzessive aus und ist hierfür unter anderem eine Partnerschaft mit Shell eingegangen.

Foto: Toyota

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