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Samstag, 19. August 2017
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Dublin is not just a City, it´s a feeling

Eine Stadt wie Dublin in ein oder zwei Tage zu erleben ist eigentlich zuwenig, wir versuchten es trotzdem.

Die Stadt Dublin empfängt Besucher mit einer Herzlichkeit die man an allen Ecken spürt, Menschen die einem freundlich begegnen und selbstverständlich, weiterhelfen, sollte man einmal auf der Straße stehen und in seinen Stadtplan schauen.

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Am besten ist es wenn Sie sich ein Hotel in der City suchen, dann können Sie alle Besichtigungen zu Fuß oder mit dem Citybus  oder Dublin Sightseeing Busunternehmen. Dublin wird in der Mitte vom Fluss „River Liffey“ getrennt und daran kann man sich gut orientieren.

Für eine Sightseeingtour können Sie sich einen Guide buchen, wir haben dies gemacht und John Kennedy (Tel: 00353 87 960 4006) gebucht, er spricht hervorragend deutsch, er lebte einige Jahre in Wien und führte durch einige Museen in Wien. In gut 2-3 Stunden hat man einen sehr guten Überblick über die City von Dublin, kennt die Wege – Dank John – schon gut.

Die Trinity College Bibliothek

Natürlich darf ein Besuch der Trinity College Bibliothek nicht fehlen, in der unter andern das „Buch von Kells“ausgestellt ist. Trinity College Bibliothek in Dublin zählt zu den bedeutensten Forschungsbibliotheken der Welt und besitzt die größte Sammlung von Handschriften und Büchern in Irland. Seit 1801 hat sie als Pflichtbibliothek das Recht, ein Freiexemplar aller britischen und irischen Veröffentlichungen anzufordern. Die Bibliothek hat einen Bestand von nahezu 3 Millionen Büchern.

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Die Bibliothek besteht seit 1592 und wurde von der Königin Elisabeth gegründet. Es empfiehlt sich eine Führung zu machen, wo man einiges über die irische Geschichte lernt, an zahlreichen Marmorbüsten entlang schreitet und als Höhepunkt die Hauptkammer der Old Library den Long Room mit fast 65 Meter Länge besucht. Bücherregale bis an die Decke sind hier fein säuberlich alphabetisch geschlichtet.

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Hier wird auch die am längsten erhaltene Harfe, die vermutlich aus dem 15. Jahrhundert statt gezeigt. Sie ist aus Eichen- und Weidenholz gebaut und mit Messingsaiten bespannt. Es ist diese Harfe, die als Symbol einer frühen, von Barden geprägten Gesellschaft auf irischen Münzen abgebildet ist. Legenden schreiben sie Brian Boru zu, ein Hochkönig von Irland, der 1014 starb.

Die St. Patrick´s Cathedral

Weiter führt uns unser Weg zu Fuß. Wir spazieren die Dame Street entlang an der viel Geschäfte zu finden sind und biegen nach einigen Minuten durch das Schloss Dublin ab und schlendern durch den garten Richtung St. Patrick´s Cathedral . Sie ist die größte Kirche Irlands und zugleich das Wahrzeichen Dublins.

Mit dem Bau wurde im Jahr 1191 begonnen. Seit diesem Jahr wurde sie laufend erweitert und umgebaut. Maßgeblich zur Erhaltung trug die Familie  Guinness finanziell bei. Noch heute erinnert daran eine Büste von Mr. Guinness, die vor der St. Patrick’s Cathedral von Dublin steht.

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Im Jahr 1742 war St. Patrick’s Cathedral in Dublin erneut Schauplatz eines legendären Ereignisses. Gemeinsam führten die Chöre der St. Patrick’s Cathedral und der Christ Church den Messias von Händel auf. Im Inneren der beeindruckenden Kathedrale kann heute die Dauerausstellung „Living Stones“ begutachtet werden Sie widmet sich unter anderem der Rolle St. Patricks in Bezug auf die Dubliner City.

Im 18. Jahrhundert erlebte die St. Patrick’s Cathedral in Dublin erhebliche bauliche Veränderungen. Es waren vor allem neogotische Einflüsse, die zu dieser Zeit an der Kathedrale Einzug hielten. Ohne Zweifel blickt St. Patrick’s Cathedral auf eine lange und ebenso wechselvolle Geschichte zurück, die immer wieder von Höhen und Tiefen geprägt wurde. An den Gemäuern der beeindruckenden Kathedrale haben der zeitliche Verfall, die unsachgemäße Nutzung und mehrere Brände ihre Spuren hinterlassen. In der Historie wurde St. Patrick’s Cathedral immer wieder unsachgemäß genutzt. So diente sie Oliver Cromwell beispielsweise während seines Aufenthalts in Irland als Pferdestall.

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Wir spazieren wieder etwas zurück Richtung River Liffey zur Grafton Shopping Area, wo es neben unzähligen Geschäften auch viele Pubs gibt. Hier kann man preiswert und gut Essen und dabei den typischen Dubliner beobachten, wie er (oder Sie) sein Leben genießt, weltoffen und gesprächsbereit ist. Den Cafe oder Irischen Tea nehmen wir in einem kleinen Cafe etwas weiter Richtung Temple Bar.

Am Nachmittag kann man entweder die Old Jameson Distillery oder das weltbekannte Guiness Storehouse besuchen, wir entscheiden uns für Bier.

Das Guiness Storehouse

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Das Guinness Storehouse ist heute ein Museum mit modernsten Animationen und Darstellungen und zeigt die über die 250 Jahre alte Geschichte des Bieres Guinness.

Ursprünglich wurde im diesem Gebäude der Fermentationsprozess durchgeführt, bei dem die Hefe dem Biersud beigefügt wird. Das Gebäude wurde im Stil der Chicagoer Schule für Architektur konstruiert und im Jahr 1904 fertig gestellt. Den Kern des Gebäudes bildet heute ein riesiges Pint, welches vom Erdgeschoss bis in das Dachgeschoss reicht.

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Es werden in sieben Stockwerken die Geschichte von Arthur Guinness sowie der Herstellungsprozess, die Vertriebswege sowie alle Arten von Werbung gezeigt. Im Dachgeschoss des Hauses befindet sich die Gravity Bar; hier erhält man das im Eintrittspreis enthaltene Pint Guinness, kann es selber „zapfen“ und kann es bei einem 360-Grad Panoramablick über Dublin genießen.

Darüber hinaus bietet das Guinness Storehouse Räumlichkeiten für Tagungen und Konferenzen, an denen bis zu 300 Konferenzteilnehmer teilnehmen können. Das Mehrzweckgebäude bietet Platz für bis zu 2.000 Besucher. Im untersten Stockwerk, kann man im Guiness Shop allerlei Erinnerungsstücke kaufen.

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Am Abend tauchen wir in der City wieder in einem Bup in die irische Lebensweise ein und überzeugen uns ob das bestellte Guiness nach den genauen Regeln zubreitet wird , die wir bei unserer Führung nachmittags erfahren haben. Es ist nicht bei einem Guiness geblieben, die Iren trinken fast ausschließlich Beer, Wein wird komischerweise aus Chile importiert. Wäre doch etwas für Österreichische Winzer.

The Spire  steht an der Stelle, wo abtrünnige IRA-Mitgliedern die Nelson-Säule sprengten

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Am nächsten Morgen schlendern wir über die O`Conell Bridge und biegen in die Henry Street ein vorbei an The Spire (englisch: „Die Spitze“) ein Monument und moderneres Wahrzeichen Dublins. The Spire heißt offiziell auch Monument of Light („Denkmal des Lichts“) und in Irisch An Túr Solais („Turm des Lichts“). Die 123 Meter hohe Edelstahlnadel steht seit 2003 in der Mitte der O’Connell Street und ist nachts beleuchtet.

In Dublin stößt man an jeder Ecke, auf Besonderheiten, so war gleich um die Ecke neben unserem Hotel das Wohnhaus von Oskar Wilde der sich nach Schulzeit und Studium in Dublin und Oxford in London niederließ. Als Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker und galt als er einer der bekanntesten und – im Viktorianischen England – auch umstrittensten Schriftsteller seiner Zeit.

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Wellington Testimonial Phoenix Park

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Das Wellington Monument ist ein Obelisk am südöstlichen Ende im Phoenix Park mit Blick auf Kilmainham und dem Fluss Liffey . Der Obilisk ist 62 m hoch und  damit der größte Obelisk in Europa. Das Wellington Testimonial wurde gebaut, um an die Siege zu gedenken.

Es gäbe noch soviel in Dublin zu besuchen, sei es die östliche Küste, zu der man mit dem Zug fährt, den St. Stephans Park, den Hafen mit der bekannten U2 Graffiti Wall, the Christ Church Cathedral oder, oder… Dies alles heben wir uns für einen nächsten Besuch auf.

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Abschließend muss man festhalten Dublin ist eine interessante Stadt mit sehr freundlichen Menschen, Sehenswürdigkeiten mit einer guten Mischen aus Tradition, Geschichte und Neuzeit.

Innformationen rund um Dublin sowie gratis Broschürenbestellung finden Sie unter www.ireland.com, per Email an info.at@tourismireland.com, oder per Telefon unter 0043 (0) 1 501 59 6000.

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