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Dienstag, 26. September 2017
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Schaffhausen eine Altstadt zum Verlieben

Bunte Häuser, zahlreiche Geschäfte zum einkaufen, viele Klöster und Kirchen, gediegene Restaurants und hoch über Schaffhausen trohnt das Monut. Lesen Sie hier was Sie alles in Schaffhausen erleben können.

Insgesamt 171 Erker gib es in der märchenhaften mittelalterlichen Stadt Schaffhausen zu entdecken – mehr hat keine andere Stadt in der Schweiz. Die verwinkelten Gassen laden förmlich zu einem Einkaufsbummel ein, wo Sie dann in einem der vielen Straßencafés dem bunten Treiben zuschauen oder eines der vielen Museen erkunden können. Schaffhausen wird Sie verzaubern und vermittelt 1000 Jahre Geschichte.

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Schaffhausen ist die nördlichste Stadt der Schweiz und ist neben Basel, dem Städtchen Stein am Rhein und Eglisau eine der wenigen Schweizer Städte nördlich des Hochrheins. Schaffhausen liegt südöstlich des Randen, an der Mündung der aus Norden kommenden Durach in den Rhein. Die Stadt Schaffhausen entstand etwa um 1000 aufgrund ihrer speziellen geografischen Lage. Zu dieser Zeit war der Rhein auf der Höhe von Schaffhausen breit und sehr flach. Hier war einer der wenigen Orte, wo man den Rhein mit Pferden überqueren konnte.

Die Altstadt weist zahlreiche Renaissancegebäude auf.

Den Beinamen Erkerstadt bekam Schaffhausen aufgrund der vielen Erker. Die Altstadthäuser sind reich verziert und mit kostbar bemalten Hausfassaden ausgestattet.

Ideal entdecken Sie Schaffhausen mit einem Städteführer http://www.schaffhauserland.ch/de/erlebnisse/stadt-kultur/fuehrungen und sehen die Stadt mit den Augen und dem Herzen eines Einheimischen. Außerhalb der ursprünglichen Stadtmauern, durch die Expansion nun inmitten der Stadt, befindet sich der Munot, eine Festung des 16. Jahrhunderts. Südwestlich der Stadt, aber nicht mehr im Stadtgebiet, befindet sich der Rheinfall, der größte Wasserfall Europas.

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Wegen der vielen Erkern und den kostbar bemalten Häuserfassaden gilt die verkehrsfreie Schaffhauser Altstadt als eine der malerischsten in der Schweiz. Viele schöne Zunft- und Bürgerhäuser stammen aus der Zeit der Gotik oder des Barocks. Die lebendige Altstadt bietet viele Shoppingmöglichkeiten. Keimzelle der Stadt war der Straßenmarkt in der heutigen Vordergasse. Hier steht auch die hochgotische St. Johann-Kirche mit ihrer außergewöhnlichen Akustik.

Der Kreuzgang zu Allerheiligen im Zentrum ist einen Besuch wert

Der Kreuzgang zu Allerheiligen ist nicht nur der größte Kreuzgang der Schweiz, sondern auch besonders schon gelegen. Teils romanisch 12. Jh., teils gotisch 13. Jh., umschließt er den romantischen, bezaubernden Kreuzganggarten, den sogenannten «Junkerfriedhof», in dem von 1582 bis 1874 hohe Schaffhauser Magistraten wie Bürgermeister, Ratsherren, Pfarrer und andere verdiente Bürger und Bürgerinnen beigesetzt wurden. Die einstige Benediktinerabtei Allerheiligen mit der um 1106 geweihten Klosterkirche und dem Münsterturm aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts zählt zu den wenigen, gut erhaltenen, romanischen Klosteranlagen.

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Das Münster ist der ursprünglichste romanische Kirchenbau der Schweiz, eine eindrucksvolle Basilika. Die einstige Benediktinerabtei Allerheiligen mit der um 1106 geweihten Klosterkirche und dem Münsterturm aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts zählt zu den wenigen, gut erhaltenen, romanischen Klosteranlagen der Schweiz. Bereits 1090 legte man die Grundmauern zu einem großen, fünfschiffigen Münster. Der Bau blieb aber in den Fundamenten stecken und an seiner Stelle realisierte man das heutige Münster. Der Münsterturm Uwurde um 1150 errichtet, der Turmhelm ist spätgotisch.

1524 wurde die Benediktinerabtei aufgehoben und das Münster zur Pfarrkirche.

Heute ist das Münster Gottesdienstraum der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Schaffhausen-Münster und dient außerdem als Konzertkirche.

Auch die nähere Umgebung von Schaffhausen hat einiges zu bieten.

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In der Umgebung von Schaffhausen nördlich im Hügelgebiet des Randen und in den rebenbestandenen Hängen des Klettgaus kann man schöne Wanderungen und Velotouren unternehmen und sich an einem mundigen Blauburgunder-Tropfen erfreuen. Auf dem einstündigen Trasadinger Wein-Wanderweg oder im Weinbaumuseum in Hallau lernt man den Werdegang des Weins kennen. Die Flusslandschaft des Rheines lädt ein zum Radfahren, Wandern und zu Schifffahrten. Fast 50 Kilometer misst die beliebte Untersee-Rhein-Schifffahrt von Schaffhausen nach Kreuzlingen. Besonders reizvoll ist der Flussabschnitt zwischen Schaffhausen und der gut erhaltene mittelalterlichen Kleinstadt Stein am Rhein mit ihren Fresken und bemalten Häusern. Die benediktinische Klosteranlage St. Georgen beherbergt heute das Klostermuseum. Über der Stadt thront die Burg Hohenklingen.

Munot – das Wahrzeichen von Schaffhausen thront schon über 400 Jahre über der Stadt.

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Von weitem sichtbar ist das Wahrzeichen der Stadt, die Festung Munot. Das ringförmige Bollwerk wurde 1564 bis 1589 nach einem Konzept von Albrecht Dürer wurde von den Schaffhauser Bürgern in Frontarbeit erbaut. Von den Zinnen genießt man einen traumhaften Blick auf Schaffhausen und das Umland. Jedenfalls lohnt es sich die gezählten 100 Stufen zu dem hoch oben liegenden Bollwerk empor zu steigen. Die gesamt Bevölkerung von Schaffhausen, damals rund 4.000 Einwohner wurden per Dekret zur Mithilfe beim Bau verpflichtet.  Im Inneren ist man überwältigt von den mächtigen Mauern die oft bis zu 4 Meter breit sind um somit einer Belagerung stand zu halten.

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Im Turm befindet sich auch die Wohnung des Munotwächters, dieser läutet jeden Abend um 21.00 Uhr – von Hand – das bekannte Munotglöcklein, dass früher das Zeichen zum Schließen der Stadttore und Wirtshäuser war. Seit dem 26. August 2002 wird die Glocke auf dem Turm – wie seit 1589 – jeden Tag geläutet. Jeden Abend um 21 Uhr läutet der im Turm wohnende Munotwächter das Munotglöcklein, das früher Zeichen zum Schliessen der Stadttore und Wirtshäuser war.

Christian Beck – Munotwächter

Die Geheimtipps vom Munotwächter sind Goldes wert. Er kennt den Weg zum versteckten Café und weiß wo man besonders romantisch isst. Christian Beck – der Schaffhausner Munotwächter – erzählt gerne, was er an Schaffhausen so liebt und wo es besonders lauschig ist – damit Sie sich hier wie zu Hause fühlen. «Meine Frau und ich sind die Wächter des Munot. Wir führen Gäste von nah und fern durch zahlreiche Räume der monumentalen Festung aus dem 16. Jahrhundert die über meine Herzensstadt am Rhein thront.» so erzählte Christian Beck es uns.

Nach einer kleinen Stärkung bietet sich der Nachmittag zur Besichtigung des größte Wasserfall Europas an

Vor 17.000 Jahren entstand das imposante Naturschauspiel und ist heute die Tagestourismus-Destination Nummer 1 in der Schweiz. Auf einer Breite von 150 m stürzen jede Sekunde bis zu 700.000 Liter Wasser tosend über eine Klippe von 23 m Höhe. Das Besteigen des Rheinfall-Felsens gehört mit der Bootsfahrt im Rheinfallbecken zu den unvergesslichen Erlebnissen – das man unbedingt machen sollte. Ein bleibender Eindruck. Hoch über dem größten Wasserfall Europas stehen, das Tosen des Wassers am ganzen Körper spüren – das kann man am Rheinfall bei Schaffhausen. Per Schiff erreicht man Schlösser, Rheinfallbecken und sogar den mächtigen Felsen mitten im Wasserfall.

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Viele Jahre wurde der Rhein durch eiszeitliche Erdbewegungen in ein neues Flussbett gedrängt. An der Grenze von hartem Kalk zu weichem Schotter entstand der Rheinfall.

Und mittendrin steht ein mächtiger Felsen, seit Jahrtausenden den Elementen trotzend. Über eine Rheinfallrundfahrt ist der Felsen erreichbar, auf dem man das Naturspektakel aus nächster Nähe miterlebt. Beinahe mitten im Wasserfall steht man auch auf den teilweise über den Rhein gebauten Plattformen. Per Schiff sind die Schlösser Wörth und Laufen erreichbar, für ganz Wagemutige gibt es sogar einen Kanuverleih.

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Die Anlage vom Schloss Laufen erstrahlt seit März 2010 in neuem Glanz. Neben dem neuen Besucherzentrum wurde ein Kinderspielplatz und das “Historama” (interaktive Ausstellung zum Rheinfall) eingerichtet. Der neue Erlebnisweg mit einer Doppelaufzugsanlage und dem Belvedereweg ermöglicht einen hindernisfreien Zugang zum Naturschauspiel Rheinfall.

Ideal zum kombinieren mit einem Ausflug nach St. Gallen. Sehen Sie hier unseren Reisebericht. http://www.besserlaengerleben.at/reiseangebote/st-gallen-in-der-ostschweiz-hat-immer-saison.html

Hier erhalten Sie all nötigen Informationen – die SWISS Experten beraten Sie gerne:

Schweiz Tourismus

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* Lokale Gebühren können anfallen

Fotos: © BLL


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