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Samstag, 23. September 2017
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Autofahrer zahlen fast dreimal soviel an den Staat wie sie kosten

auto Autofahrer zahlen fast dreimal soviel an den Staat wie sie kosten11,6 gegen vier Milliarden Euro

Trotzdem will die Regierung zusätzliche Steuern für  Autofahrer einführen

Wieder sollen die Autofahrer die Budgetlöcher füllen



Am 20. April wurde der Finanzrahmen bis 2014 beschlossen. Im Zuge der laufenden Steuerdebatte ging es einmal mehr um drastische Mehrbelastungen für die Autofahrer, die durch den Erwerb oder Erhalt eines Autos entstehen. “Bereits jetzt zahlen Österreichs Kraftfahrer an den Staat wesentlich mehr, als sie ihn kosten. sie sind die am stärksten steuerlich belastete Personengruppe in Österreich”, stellt eben der ÖAMTC fest.

So beliefen sich im Vorjahr die direkt zurechenbaren öffentlichen Ausgaben für den Kraftfahrzeugverkehr auf knapp vier Milliarden Euro. Im Gegenzug lieferten die Kraftfahrer im Jahr 2009 insgesamt 11,6 Milliarden Euro an direkt zurechenbaren Abgaben an die öffentliche Hand ab.

Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Mineralölsteuer: 4 Milliarden Euro, Kfz-Steuer und motorbezogene Versicherungssteuer: 1,6 Mrd. Euro, Normverbrauchsabgabe (NoVA) 430 Mio. Euro, diverse Mauten: 1,3 Mrd. Euro sowie sonstige Ausgaben von 4,3 Mrd. Euro, beispielsweise für Mehrwertsteuer auf Autokauf, Reparaturen, Versicherungsprämien etc.

Es wäre kurzsichtig und unfair wieder die Autofahre hauptsächlich zu belasten, finden wir. In Österreich hängen in etwa 360.000 Arbeitsplätze vom Kraftfahrzeug ab. Rund 33.000 Menschen in Österreich sind allein unmittelbar in der Produktion von Fahrzeugen ˆ Pkw, Lkw, Bussen, Zweirädern und Traktoren ˆ sowie mit Aufbauten und Reparaturen beschäftigt

Speziell aus Sicht der älteren Menschen, deren Mobilität oftmals von einem Auto abhängt zB: im ländlichen Bereich, ist eine Belastung abzulehnen. Wo sind die Seniorenorganisationen, die sich dagegen aussprechen und Verhandlungen auf Regierungsebene fordern sollten?

Wir finden:

Wieder mal will man bei den Autofahrern das fehlende Geld holen und speziell die älteren Menschen und Pensionisten trifft es besonders stark.

© BLL Redaktion

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