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Samstag, 22. Juli 2017
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Verkehrspolitik der Grünen führt zu Chaos

Fahrspurreduktion, bedingt durch die derzeitige Baustelle am Getreidemarkt in Wien zeigt, was passiert, wenn man zwei Fahrspuren kappt! Staus sind vorprogrammiert. Auch der ARBÖ warnt davor.

Der Stauwahnsinn der vergangenen Tage entlang der Zweierlinie ist ein Beleg für die negativen Umwelt-Auswirkungen von Fahrspurreduktionen.

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Geht es nach den Plänen der Grünen, ist die viel diskutierte Fahrspurreduktion am Getreidemarkt zugunsten eines Radweges nur der erste Schritt, die Autos aus der Stadt zu verbannen und den Individualverkehr zu vermiesen.

Dass daraus endlos lange Staus inklusive enormer Umweltbelastungen entstehen, kümmert die verantwortlichen Politiker scheinbar wenig. „Geht man nämlich davon aus, dass ein Fahrzeug im Leerlauf pro Stunde bis zu einem Liter Treibstoff verbraucht, ergibt dies bei 1000 Autos, die auch nur 15 Minuten im Stau stehen, eine Summe 250 Liter Treibstoff, die in die Luft geblasen werden. “, so ARBÖ-Pressesprecher Sebastian Obrecht.

767515 original R K B by Rudolpho Duba pixelio.de  Verkehrspolitik der Grünen führt zu Chaos

Und genau diese Umweltbelastung nimmt die grüne Verkehrsstadträtin nicht nur beim Getreidemarkt in Kauf. „In den vergangenen Monaten wurden ständig neue Pläne bekannt, wo Fahrspuren reduziert werden sollen. Sämtliche Projekte, die sich auf wichtige Hauptsverkehrsrouten beziehen, fördern Staus und haben weder einen positiven Effekt auf die Umwelt, noch auf ein gedeihliches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer“, zeigt Günther Schweizer, ARBÖ Wien-Landesgeschäftsführer abschließend auf.

Auch wir finden das dies ein Widerspruch zu den Anliegen der Grünen Bewegung ist und offenbar nur darauf abzielt Autofahrern das Leben zu erschweren, meint Ihre

Spitzfeder

Fotos:Gabi-Eder_pixelio.de, Rudolpho-Duba_pixelio.de_

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Antworten

Ein Kommentar zu “Verkehrspolitik der Grünen führt zu Chaos”

  1. Peter U. sagt:

    Häupl macht Hoffnung
    Lösung für Rad- und Autofahrer erscheint nach Bürgermeister-Aussagen möglich

    Positiv bewertet der ÖAMTC die Aussagen des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl zum Getreidemarkt, dass über die Oberflächengestaltung noch geredet werde. Der ÖAMTC macht online mit einer Unterschriftenliste (www.staunachplan.at) und vor Ort mit Flugblättern gegen den Wegfall einer Fahrspur mobil. “Wir stehen jederzeit bereit, dem Bürgermeister die Probleme des aktuellen Vorschlages der Verkehrsstadträtin zu erläutern und nachzuweisen, dass man für die Errichtung eines sicheren Radweges nicht willkürlich Fahrspuren streichen muss. Die Aussage des Bürgermeisters zeigt, dass er sein G’spür für die Probleme der Wienerinnen und Wiener nicht verloren hat”, so ÖAMTC-Interessenvertreter Bernhard Wiesinger.

    Aktion “Stau nach Plan” voller Erfolg
    Bisher haben 170.000 Personen auf Facebook das Info-Video angesehen, 4.200 Wienerinnen und Wiener haben für die ÖAMTC-Lösung unterschrieben und über 1.500 Betroffene haben Protestmails an Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou geschickt. Unterschreiben können Betroffene weiterhin unter http://www.staunachplan.at.
    ots

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