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Dienstag, 26. September 2017
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Preistreiberei im Öffentlicher Nahverkehr – Erhöhungen in 2011 bis 3,4%

462618 R by Peter von Bechen pixelio.de  1024x768 Preistreiberei im Öffentlicher Nahverkehr   Erhöhungen in 2011 bis 3,4%

© Peter-von-Bechen_pixelio

93-Städte-Studie Öffentlicher Nahverkehr in Deutschland, Österreich & Schweiz
Untersucht: Preise, Kaufoptionen, Fremdsprachen, Fahrgastaufkommen, Haltestellen

Im Jahr 2011 wollen 41% der deutschen, österreichischen und schweizerischen Betriebe des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in den Städten mit über 100.000 Einwohnern die Preise für Standard-Einzeltickets, Monatskarten, Tageskarten oder Wochenkarten um saftige 3,4% erhöhen. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Untersuchung des deutschen Reiseportals ab-in-den-urlaub.de. Für die Untersuchung wurden insgesamt 93 Anbieter des Öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt (siehe dazu Tabellenmaterial bitte im Anhang).

Damit nimmt die Preistreiberei der öffentlichen Verkehrsmittel eine neue Dimension an. Bei vielen Anbietern gehören jährliche, deutlich über der Inflationsrate liegende Preiserhöhungen schon zum Ritual. In Deutschland lag die Inflation 2010 bei 1,04%, in Österreich bei 1,8% und in der Schweiz bei 0,75%.

Das steht im eklatanten Widerspruch zu dem gerne politisch betonten Willen, die Bürger zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen. Obendrein werden nicht nur für die Einheimischen so öffentliche Verkehrsmittel immer teurer, sondern auch für Touristen, Geschäftsleute oder sonstige Reisende.

Zusammenfassung Tickets für Deutschland, Österreich und Schweiz: http://presse.unister-gmbh.de/de/unister.de/index/foto/id/357

Preise Flughafen-Hauptbahnhof bzw. umgekehrt: http://presse.unister-gmbh.de/de/unister.de/index/foto/id/361

Preise: Tagesticket (kleinster möglicher Innenstadtbereich): http://presse.unister-gmbh.de/de/unister.de/index/foto/id/365

Auch in Wien schneiden die Wiener Verkehrsbetriebe nicht immer günstig ab.

pte

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Antworten

2 Kommentare zu “Preistreiberei im Öffentlicher Nahverkehr – Erhöhungen in 2011 bis 3,4%”

  1. Brigitta sagt:

    Das kommt offenbar in Mode. Fast alle Kommunen erhöhen still und heimlich die Tarife für den öffentlichen Verkehr – dabei ist die aus Umweltgründen genau kontraproduktiv da viele Pendler dann lieber gleich mit dem sparsameren Auto fahren.
    Ebenso erhöhen die Gemeinden die Gebühren für Müll, Kanalgebühren, Mistkübeln usw.

    Die Gemeinden wollen oder können offenbar nicht ordentlich haushalten – erhöhen ist ja einfacher – und die Bevölkerung zahlt ja eh.

    Die Bananenrepublik lässt grüßen.

  2. Emmy sagt:

    Also ich finde diese Geldeintreiberei auch eine Sauerei. Mittlerweile wohne ich seit 4 Jahren in Hamburg und muss jeden morgen mit dem HVV zu meinem Pflegeheim in Hamburg fahren. Wie oft sich da jetzt die Preise erhöht haben, ist eine absolute Frechheit.
    Dann sollen doch die Zuständigen von dem HVV auch bitte bei meinem Chef anrufen, damit ich dementsprechend mehr Lohn bekomme. Mir geht es auf jeden Fall ziemlich auf die Nerven. Ich hoffe da ändert sich bald was!

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