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Montag, 20. November 2017
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Verantwortung übernehmen ist keine Österreichische Tugend

 Verantwortung übernehmen ist keine Österreichische Tugend

© aerospace

Wer ist schuld an dem Skylink-Debakel?

Warum wurden nicht bereits 2009 die Konsequenzen gezogen?

Wir wollen hier nicht die Frage der Schuld am eigentlichen Skylink-Dessaster  klären  – dies ist in den Medien schon ausführlich behandelt worden – sondern den Umstand, dass im Jahr 2009 – wo bereits das gesamte Ausmaß des Skylink-Dessasters erkenntlich war, die Vorstandsverträge auf volle 5 Jahre verlängert wurden und nun ein Jahr später mühselig „aufgelöst“ werden müssen.

Natürlich abgefedert mit Beraterverträgen, Abschlagszahlungen an bisherige Funtionsträger bei den Aufsichtsratsposten in Malta und Kosice, dies alles in einer Marathonsitzung von 14 Stunden beschlossen wurde.

Wer trägt eigentlich hier die Verantwortung – die Politik, der EX Aufsichtsrat?

Wir können uns des Eindrucks nicht verwehren, dass hier eine Vorgehensweise gewählt wurde, bei der einzelne „Günstlinge“ noch schnell im Zuge ihrer Vertragsverlängerung  besser Karten für den Fall der Auflösung zugeschanzt wurden.

Finden Sie das korrekt Herr LH Pröll, Herr BM Häuptel und wer trägt jetzt die Verantwortung?

Das Kuriose an der Sache, der Ex Vorstand Herbert Kaufmann erhält quasi als Belohnung für seine „Erfolge als Vorstand“ noch drei Aufsichtsmandate – weil er so gut wirtschaften könnte

meint Ihre Spitzfeder.

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