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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Ausländer kommen zu Operationen nach Tschechien

Einer geplanten medizinischen Behandlung  in Tschechien unterziehen sich immer mehr Ausländer. Allein innerhalb der letzten drei Jahre ist die Zahl um ein Fünftel gestiegen. Am häufigsten kommen sie wegen neurochirurgischer Eingriffe, Augenoperationen, Transplantationen und Gelenkersatz. Sehr populär sind aber auch Bade- und Wellnesskuren. In Tschechien sind Sie und Ihre Gesundheit einfach bestens aufgehoben!

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In Mostiště wird roboterassistierte Chirurgie angewandt

Das Zentrum für roboterassistierte Chirurgie der Region Vysočina,

die größte akkreditierte Arbeitsstätte ihrer Art in Tschechien, eine Abteilung des St. Zdislava-Krankenhauses, verfügt über ein neues Gerät des einzigartigen robotischen Systems „da Vinci“. Das Gerät ist heutzutage das modernste roboterassistierte System auf der Welt, und das Zentrum für robotische Chirurgie der Region Vysočina  zählt damit zu den europäischen medizinischen Zentren der Spitzenklasse, in denen spezialisierte Operationen durchgeführt werden. Im Vergleich mit der vorhergehenden Generation des da Vinci-Systems weist das neue Gerät eine höhere Präzision sowie eine höhere Bewegungsfreiheit der Roboterarme und einen völlig sicheren Operationsbetrieb auf. Das System wird vor allem für Eingriffe bei Krebserkrankungen der Prostata, des Darmes und des Rektums eingesetzt.

Südmähren lockt mit Wein und auch mit Heilwasser

Südmähren ist nicht nur als Weinbaugebiet bekannt. Man kann es besuchen, um sich auf den sonnendurchfluteten Hängen zu erholen, aber auch, um sich Kurbehandlungen zu gönnen. Diese knüpfen an die Badekurtradition aus dem 14. Jahrhundert an. Den größten Aufschwung erlebten die südmährischen Bäder im 18. und 19. Jahrhundert. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden jedoch die meisten von ihnen geschlossen und verkümmerten mit der Zeit. In Zusammenhang mit der Entdeckung neuer Quellen wohltuenden Jod-Brom-Wassers und Geothermalwassers, das reich an Schwefelwasserstoff ist, entstanden jedoch  in den letzten Jahren wieder neue Kureinrichtungen.

In Bad Lednice kann Ihnen geholfen werden, falls Sie an Erkrankungen des Nervensystems  oder des Bewegungsapparates leiden oder wenn Sie gynäkologische Beschwerden plagen.  Unter den Kurbehandlungen finden Sie Jod-Brom-Sprudelbäder, Kinesio- und Wassertherapien sowie Massagen. Falls Sie  während eines längeren Besuchs in Südmähren Wellness genießen wollen, besuchen Sie die Stadt Hodonín, wo in diesem Jahr das „Bliss Day Spa“ eröffnet hat, das über eine Kryokammer, ein Salzdampfbad sowie ein Jod-Gradierwerk verfügt.

Die Klinik „Na Homolce“ behandelt Herz-Aneurysma

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Die Kardiochirurgen der Prager Klinik „Na Homolce“ verwenden ein spezielles Implantat in Form eines kleinen Schirmchens. Bisher haben sich nur ca. 500 Patienten in der ganzen Welt dieser Heilmethode unterzogen. Es handelt sich um einen einzigartigen chirurgischen Eingriff, durch den das Volumen der linken Herzkammer reduziert wird, die infolge einer Schädigung krankhaft erweitert ist. Die Lösung des Problems besteht also in der Reduzierung des Volumens der Herzkammer und gleichzeitig in der Blockierung des nicht aktiven Teils des Gewebes, welches das Zusammenziehen des Herzens behindert. Das „Schirm-Implantat“ stellt dabei die am wenigsten invasive Heilmethode dar. Mit dieser Operation haben die Kardiologen ein Pilotprojekt gestartet, innerhalb dessen sie zehn chirurgische Eingriffe dieser Art durchführen wollen. Aufgrund ihrer Ergebnisse werden sie dann entscheiden, ob sie die Methode im Rahmen einer weiteren Studie in großem Ausmaß erproben werden.

In Nový Jičín wird die Behandlung von Neurodermitis getestet

Die Ärzte aus Nový Jičín im Ostmähren können Patienten helfen, die an Neurodermitis leiden. Im Transfusionszentrum der dortigen Klinik wurde das erste Mal in Tschechien ein Blutseparator in Betrieb genommen, der den Patienten bedeutende Erleichterung bringen kann. Die einzigen Zentren, die diese Technologie anwenden, befinden sich außer in Nový Jičín nur in Deutschland, wo die Methode auch erfunden wurde. Während der Behandlung wird aus dem Blut des Patienten Immunglobulin E abgeschieden, dessen hoher Spiegel im Blut die Neurodermitis verursacht. Während dieser Blutwäsche kommt es zu keinen Verlusten von Plasma oder der Blutmenge im Kreislauf. Die Methode ist völlig unbedenklich

und auch für Kinder geeignet.

Eine Broschüre zum Thema Medizintourismus in der Tschechischen Republik kann KOSTENLOS per Mail unter wien@czechtourism.com oder telefonisch unter 01/89 202 99 angefordert werden.

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