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Sonntag, 17. Dezember 2017
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Unfallort Haus und Garten

247363 R K by Hans Peter Reichartz pixelio.de  1024x680 Unfallort Haus und Garten

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Mehr als 203.000 Personen verletzen sich lt. KfV-Freizeitunfallstatistik jährlich in Österreich in den eigenen vier Wänden so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen.

55 Prozent sind Stürze die häufigsten Unfallursachen, gefolgt von Einklemmen, Quetschen und Schnittwunden. 43 Prozent verletzen sich im Wohn- Schlaf- oder Kinderzimmer. Jeder fünfte Unfall ereignet sich in der Küche.

Soweit die Statistik, aber was sind die Ursachen?

Unverlegte Kabel von Elektrogeräten, Lose und rutschende Teppiche,Fensterputzen nicht gesichert, Stürze von wackeligen Stühlen, Glatte Stiegenabgänge in den Keller, Badezimmerstürze, Lose Heizstrahler, Rutschige Küchenböden usw.

Oftmals sind es Unachtsamkeiten, Bequemlichkeiten und Routinebewegungen, die zu Unfällen führen. Nicht immer geht dies glimpflich aus, manchmal landet man im Spital und es steht eine langwierige und intensive Rehabilitation ins Haus, etwa bei einer Halsschenkelbruch.

Wie schaut es da für Senioren mit der Versicherung aus, sind diese Kosten gedeckt?

Grundsätzlich haben Pensionisten und Pensionistinnen in Österreich keinen Anspruch auf Übernahme der Rehabilitationskosten – im Unterschied zu den Angestellten – wenn dieser einen Freizeitunfall hat, werden diese Kosten für die Rehabilitation von der jeweiligen Sozialversicherung getragen.

Anders bei Pensionisten. Auf unsere diesbezügliche Frage an die PVA, wurde uns mitgeteilt, dass „im Regelfall“ schon eher diese Kosten übernommen werden – obwohl eine gesetzliche Vorschrift dazu fehlt – wenn die zu erwartenden Pflegekosten wesentlich höher ausfallen könnten.

Was kann man tun?

  1. 1. Sich privat versichern (siehe dazu ein Beispiel).
  2. 2. Unfall- und Sturzmöglichkeiten im Haus und Garten eliminieren (Drucken Sie sich dazu die „Sicherheitstipps für zuhause“ vom KfV aus)
  3. 3. Erledigen Sie Hausarbeiten nicht mit der gewohnten Routine, sondern bedacht und Schritt für Schritt.

Weitere Informationen von KfV finden Sie hier.

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