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Sonntag, 19. November 2017
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Wieder mal Aufregung über Pensionsanpassung

IMG00022 20100923 1213 Wieder mal Aufregung über PensionsanpassungPünktlich jedes Jahr im Herbst taucht das Gespenst einer nicht finanzierbaren Pensionserhöhung auf.

Genährt wird dieses Gespenst heuer durch die erst jüngst vorgestellten Studio, die im Auftrag der Bundesregierung eine Prognose der Pensionszuschüsse bis zum Jahr 2060 erstellen sollte.

Die beiden Seniorenvertreter Andreas Kohl und Karl Blecha nahmen dies zum Anlass und zerrissen diese Studie förmlich in der Luft. Blecha sprach sogar von Makulatur. Falsche Wirtschaftsdaten, falsche Pensionsantrittalter bei Frauen und Männern ergeben ein völlig falsches Bild. Allein die Tatsache das die Studienautoren das Krisenjahr 2009 als Basis nahmen und hochgerechnet haben, zeigt der Schwäche. So nahmen die Autoren ein Wirtschaftswachstum von 1,5% an, real haben wir für 2010 bereits 2,0%

Irgendwie bekommt man das Gefühl es geht im Moment nur darum, alles schlecht zu reden um dann den Senioren eine kleinere Abgeltung unter dem Mantel des Sparens zu verkaufen.

So wird das mit uns nicht gehen, gaben sich die beiden Seniorenvertreter Kohl und Blecha kämpferisch. Beide geizen auch nicht mit Gegenvorschläge, die darauf abzielen sogar Budgeteinsparungen zu erzielen. So können sie auch dem Leitlvorschlag etwas abgewinnen.

Angeblich sagte bereits Sozialminister Hundsdorfer den beiden zu, diese Studio zurückzunehmen.

Wir sind gespannt was die nächsten Verhandlungsrunden bringen und halten Sie auf den Laufenden.

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